Gerwald Rockenschaub
Trip Start
Jun 16, 2007
1
17
18
Trip End
Sep 23, 2007

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*1952 in Linz (AT), lebt in Berlin (DE)
Rockenschaub bezieht seine verführerisch-emblematischen Formen aus der
Kunstgeschichte, Popkultur und Architektur. Indem der Fokus seiner
Arbeiten auf räumliche und perzeptive Wechselbeziehungen gerichtet ist,
steigern sie die ästhetische Erfahrung. Ebenso wichtig ist seine
parallel dazu stattfindende Arbeit in den Bereichen von elektronischer
Musik und Werbung, auf die er seinen analytischen Ansatz ausdehnt.
Rockenschaub wurde eingeladen, für die documenta 12 eine
"Vermittlungsinsel" zu entwerfen. Rockenschaubs Antwort fiel polemisch
aus: Eine Bilderbuchschule mit unverrückbaren Sitzbänken und einer
Schultafel in grün und orange ist daraus geworden. Von den
VermittlerInnen als Ort des Austausches nutzbar, liegt das Spezifische
dieser Arbeit doch auch gleichzeitig darin, den Blick der Verweilenden
nicht auf das Kunstobjekt selbst, sondern auf dessen Umgebung zu lenken
und so auch hier eine Abstraktion zu vermitteln. Man kann aber auch die
Schule selbst als Monolith betrachten.
Rockenschaub bezieht seine verführerisch-emblematischen Formen aus der
Kunstgeschichte, Popkultur und Architektur. Indem der Fokus seiner
Arbeiten auf räumliche und perzeptive Wechselbeziehungen gerichtet ist,
steigern sie die ästhetische Erfahrung. Ebenso wichtig ist seine
parallel dazu stattfindende Arbeit in den Bereichen von elektronischer
Musik und Werbung, auf die er seinen analytischen Ansatz ausdehnt.
Rockenschaub wurde eingeladen, für die documenta 12 eine
"Vermittlungsinsel" zu entwerfen. Rockenschaubs Antwort fiel polemisch
aus: Eine Bilderbuchschule mit unverrückbaren Sitzbänken und einer
Schultafel in grün und orange ist daraus geworden. Von den
VermittlerInnen als Ort des Austausches nutzbar, liegt das Spezifische
dieser Arbeit doch auch gleichzeitig darin, den Blick der Verweilenden
nicht auf das Kunstobjekt selbst, sondern auf dessen Umgebung zu lenken
und so auch hier eine Abstraktion zu vermitteln. Man kann aber auch die
Schule selbst als Monolith betrachten.
