*1952 in Linz (AT), lebt in Berlin (DE)
Rockenschaub bezieht seine verführerisch-emblematischen Formen aus der Kunstgeschichte, Popkultur und Architektur. Indem der Fokus seiner Arbeiten auf räumliche und perzeptive Wechselbeziehungen gerichtet ist, steigern sie die ästhetische Erfahrung. Ebenso wichtig ist seine parallel dazu stattfindende Arbeit in den Bereichen von elektronischer Musik und Werbung, auf die er seinen analytischen Ansatz ausdehnt. Rockenschaub wurde eingeladen, für die documenta 12 eine "Vermittlungsinsel" zu entwerfen. Rockenschaubs Antwort fiel polemisch aus: Eine Bilderbuchschule mit unverrückbaren Sitzbänken und einer Schultafel in grün und orange ist daraus geworden. Von den VermittlerInnen als Ort des Austausches nutzbar, liegt das Spezifische dieser Arbeit doch auch gleichzeitig darin, den Blick der Verweilenden nicht auf das Kunstobjekt selbst, sondern auf dessen Umgebung zu lenken
und so auch hier eine Abstraktion zu vermitteln. Man kann aber auch die Schule selbst als Monolith betrachten. More thumbnails ...
|