Churchill Madikida
Trip Start
Jun 16, 2007
1
14
18
Trip End
Sep 23, 2007
*1973 in Butterworth (ZA), lebt in Johannesburg (ZA)
Der Ausgangspunkt von Madikidas Arbeit ist die soziopolitische Dimension autobiografischer Erfahrung und kollektiver Traumata. Dabei bezieht er sich in seinen Installationen, Performances, Video-Interviews und Fotografien oft auf seine ethnische Zugehörigkeit zu den Xholas, deren Traditionen er kritisch betrachtet, zugleich aber mit der Forderung nach kultureller Selbstbestimmung und Identität verbindet.
Madikidas mehrteilige Installation Status ist mit einigen Elementen in verschiedenen Räumen der Neuen Galerie vertreten. Der Künstler lotet seine Haltung zur HIV-/Aids-Katastrophe in lebendiger, eindringlicher Komplexität aus. Die Erkrankung seiner Schwester war ein wesentlicher Anstoß zu dieser Installation, die als ein Ort der Erinnerung, der Trauer und des feierlichen Andenkens gedacht ist. Eine Reihe von Gipsmasken geben die Gesichter von Aids-PatientInnen wieder. Rotweiße Mikroskopbilder, die die Vermehrung und Verbreitung des Erregers analysieren, wurden für Madikida zur Metapher der Folgen der Krankheit für die Gesellschaft.
Der Ausgangspunkt von Madikidas Arbeit ist die soziopolitische Dimension autobiografischer Erfahrung und kollektiver Traumata. Dabei bezieht er sich in seinen Installationen, Performances, Video-Interviews und Fotografien oft auf seine ethnische Zugehörigkeit zu den Xholas, deren Traditionen er kritisch betrachtet, zugleich aber mit der Forderung nach kultureller Selbstbestimmung und Identität verbindet.
Madikidas mehrteilige Installation Status ist mit einigen Elementen in verschiedenen Räumen der Neuen Galerie vertreten. Der Künstler lotet seine Haltung zur HIV-/Aids-Katastrophe in lebendiger, eindringlicher Komplexität aus. Die Erkrankung seiner Schwester war ein wesentlicher Anstoß zu dieser Installation, die als ein Ort der Erinnerung, der Trauer und des feierlichen Andenkens gedacht ist. Eine Reihe von Gipsmasken geben die Gesichter von Aids-PatientInnen wieder. Rotweiße Mikroskopbilder, die die Vermehrung und Verbreitung des Erregers analysieren, wurden für Madikida zur Metapher der Folgen der Krankheit für die Gesellschaft.

