Port Hardy
Trip Start
May 02, 2006
1
8
16
Trip End
Sep 29, 2006
Am Sonntagmorgen um 0600 Uhr legte die Faehre los und wir wurden gleich mit Kaffee und Kuchen begruesst, welchen wir nicht verschmaehten. Wir das sind Albert aus Prutz, Karin aus Kappel und meine Wenigkeit. Ich habe die 2 Tiroler am Faehrhafen kennengelernt, sie wollen auch nach Vancouver Island. Da die Chemie von Anfang an passte, reisten wir ein paar Tage zusammmen.
Die Inside Passage kann ich wirklich nur empfehlen. Da bist du einfach sprachlos, ist wirklich eine der schoensten Schiffspassagen die ich schon gemacht habe. Die Gegend ist schlicht ein Traum, auch das Wetter spielte mit, denn es regnete nicht mehr. So genossen wir die Aussicht, sahen Delfine und Wale, und machten uns am Nachmittag uebers Kuchenbueffet her bis wir nicht mehr konnten (die volle Unvernunft). In Port Hardy mussten die Tiroler erst Waesche machen. Ich kam im Waschsalon mit so nem Typen ins Gespraech, er war Fischer und sagte er gehe uns ein paar Fische holen
Da ich noch weiter moechte und unsere Ziele nicht die selben sind, trennten wir uns am naechsten Tag
Oben am Pass traf ich dann John, er fuhr gerade in Urlaub, nahm mich mit bis Jasper. Nun bin ich auf dem Weg nach Edmonton. Dort werde ich das weitere strategische Vorgehen bei einer Tasse Kaffee genaustens Aufzeichen und jede erdenkliche Variante mental durchspielen um zu einem fuer alle positiven Resultat zu kommen. So jetzt spinn ich komplett und es ist Zeit aufzuhoeren:-)))
Die Inside Passage kann ich wirklich nur empfehlen. Da bist du einfach sprachlos, ist wirklich eine der schoensten Schiffspassagen die ich schon gemacht habe. Die Gegend ist schlicht ein Traum, auch das Wetter spielte mit, denn es regnete nicht mehr. So genossen wir die Aussicht, sahen Delfine und Wale, und machten uns am Nachmittag uebers Kuchenbueffet her bis wir nicht mehr konnten (die volle Unvernunft). In Port Hardy mussten die Tiroler erst Waesche machen. Ich kam im Waschsalon mit so nem Typen ins Gespraech, er war Fischer und sagte er gehe uns ein paar Fische holen
01
. Ich ging mit, wollte den Kahn doch sehen. Im Bauch des Schiffs war der Kuehlraum berstend voll Fisch und ebenso voll wollte der Fischer nun den Sack fuellen. Ich sagte ihm, wir sind nur zu dritt und haben keine Kuehltruhe, kannst aufhoeren, das reicht voellig. Somit war klar was wir zum Abendessen einverleiben wuerden. Am Strand wurden die Heilbuttfilets grilliert und dazu gabs Reis. Das war ein Supernachtessen. Spaeter vertieften wir die tirolerisch schweizerische Freundschaft mit einem guten Glas Wein. Wir hatten soviel Fisch, dass es fuer den naechsten Abend auch noch reichte, wieder am Strand mit super Sonnenuntergang und Tomatensalat:-)). Am naechsten Morgen gings ab ins Dorf, Kaffee trinken. Wir fanden eine Kaffeestube mit angrenzendem Gitarrenshop. Der Besitzer spielte, nachdem er die Kundschaft bedient hatte, jeweils einige Countrysongs. Singen konnte er natuerlich auch. Ab und zu kam ein Gast rein, holte sich eine Gitarre aus dem Gestell und spielte mit. Die kannten sich sowieso alle hier, familiaerer gings wohl kaum noch. So hockten wir von morgens um neun bis nach Mittag am Tisch, urgemuetlich wars und draussen regnete es sowieso. Tag darauf zelteten wir neben einer Flugpiste im Busch. Karin kochte uns ein super Abendessen. Die Vorraete kamen danach in einen Sack und wurden auf einen Baum gehaengt, wir hatten die groesste Muehe, da jeweils die Aeste abbrachen. Karin amuesierte sich koestlich. Da ich noch weiter moechte und unsere Ziele nicht die selben sind, trennten wir uns am naechsten Tag
02
. Es war wirklich eine Superzeit mit den Tirolern, und irgendwann werden wir wohl in der Vinothek Nanu in Ried einen Kanada Abend durchfuehren. Ich bin richtung Sueden gefahren und wollte eigentlich nach Tofino, weil alle gesagt haben dort waere es soooo schoen. Da die Touristen immer mehr wurden wendete ich mein Gefaehrt in Port Alberni, da ich diesen Touristenrummel nicht brauche. Auf dem Weg nach Port Alberni faehrt man durch den sogenannten Kathedralenwald ein Waldstueck, in dem ca 800 Jahre alte Baeume stehen, welche bis zu 70 Metern hoch sind. Da stehst du dann da und staunst nur noch welche Riesen die Natur hervorgebracht hat. Eigentlich war ja vor der Abholzung ein grosser Teil der Insel mit diesen Riesen bedeckt, aber jetzt sind sie selten geworden. Danach nahm ich die Faehre aufs Festland. Ich will in den Osten und habs mit Autostopp probiert. Funktioniert, ist aber ziemlich muehsam. Zwischendurch bin ich wieder selbst gefahren bis mich der Naechste mitnahm. Und ausgerechnet vor einem Wahnsinnsberg nahm mich natuerlich niemand mit. Ich werde diesen Berg mein Leben lang nicht mehr vergessen:-)Oben am Pass traf ich dann John, er fuhr gerade in Urlaub, nahm mich mit bis Jasper. Nun bin ich auf dem Weg nach Edmonton. Dort werde ich das weitere strategische Vorgehen bei einer Tasse Kaffee genaustens Aufzeichen und jede erdenkliche Variante mental durchspielen um zu einem fuer alle positiven Resultat zu kommen. So jetzt spinn ich komplett und es ist Zeit aufzuhoeren:-)))

