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Capital of Shilla
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Hallo zusammen,
ich war jetzt zwei Tage in Gyeongju, 1000jaehrige Hauptstadt des Shilla Koenigsreiches, welches als erstes das gesamte Korea kontrollierte. Hier gibt es wieder Touristen und auch ein Hostel, allerdings recht schlechte Qualitaet (kostet immerhin auch US$20).
Gyeongju wurde die Hauptstadt von Shilla 57v.Chr. und im Jahre 668 hatte Shilla Baekje und Goguryeo unterworfen und draufhin begann die Bluetezeit, die meisten Bauwerke entstanden in den naechsten 100 Jahren und die Stadt wuchs auf 1 Millionen Einwohner an. Um 1000 wurde sie allerdings vernichtet und spaeter noch einmal von den Mongolen zerstoert. Heute hat die Stadt 266000 Einwohner und wird wieder aufgebaut, da man vom Tourismus leben moechte.
As usual gibt es daher zu sehen: Graeber, eine zerstoerte Burg (nicht aufgebaut), ein Nationalmuseum und einige buddhistische Tempel (Buddhismus war Staatsreligion in Shilla).
In der Tat stehen hier mit dem Bolguksa Tempel und der darueberliegenden Seokguram Grotte zwei der bedeutendsten buddhistischen Staetten ueberhaupt zu der Buddhisten aus aller Welt pilgern (eine westliche Reisegruppe die ich an der Grotte gesehen habe sahen auch aus wie buddhistische Pilger, keine Photoapparate und sahen auch nicht nach Business Travellern aus (keine Handys)).
Da die Grotte ein buddhistisches Heiligtum ist darf man keine Aufnahmen machen, dafuer kostet es aber 4000 Won (1000 Won gleich 1 Dollar), teuerster Eintritt bisher, Eintrittspreise sind hier aber sehr human.
Habe zwei Tage fuer Gyeongju eingeplant, aber gestern schon alle wichtigen Sehenswuerdigkeiten geschafft. Daher hatte ich heut Zeit in den "Bergen" oberhalb des ersten Zentrums (so um Christi Geburt, seit dem ist das Zentrum immer weiter nach Norden gewandert) zu wandern, der hoechste Berg ist 468m hoch. In den Bergen gibt es eine ganze Menge an buddhistischen Skulpturen, Pagoden und Steinschnitzereien. Und erstaunlich viele koreanische Wanderer (in anderen asiatischen Laendern bin ich als Tourist eher alleine).
Das Wetter war gestern sehr diesig, die Sonne ist selbst mitags nicht durch den Smog gekommen. Heute ist es windig gewesen und der Smog ist weggeblasen, dafuer gab es Wolken am Himmel. Aber am Spaetnachmittag hat es ein wenig aufgeklart.
Die Koreaner sind erfreulich ruecksichtlos, Zebrastreifen haben hier keinen Einfluss auf Autos (in fact, rote Ampeln auch nicht so richtig, nur der Verkehr von den gruenen stoert...), erst aussteigen lassen vor dem einsteigen (in die U-Bahn zB) ebenfalls nicht und rechts stehen, links gehen kennen sie ebenfalls nicht. Nun ja, mir kommt das entgegen, ich kann auch ruecksichtslos sein:-) (Und die Autos hupen zwar, aber sie bremsen, wenn man ueber die Strasse geht). Da waren die Taiwanesen erheblich besser erzogen. Ich nehme an, das kommt vom Konfuziismus, der hier ziemlich ultrakonservativ gelebt wurde und dessen Zentralmaxime fuer Koreaner lautet: Tue alles fuer deine Familie und deine Freunde, sch... auf den Rest. In fact koennen die Koreaner auch sehr freundlich sein, freundlicher als die Taiwanesen.
Morgen geht es nach Busan, last stop in Suedkorea bevor es mit der Faehre nach Japan geht (I hope:-)
Gruss Ralf
Where I stayed:
Hanjin Hostel
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