More volcanic activity
Trip Start
Sep 03, 2008
1
20
93
Trip End
Jan 13, 2009
Kia Ora,
habe jetzt Roturua in zwei Tagen abgehandelt, da es sich hier aber um die wohl touristischiste Stadt der Nordinsel handelt, kann man hier auch gut zwei Wochen lang sich beschaeftigen:-)
Von den sportlichen Aktivitaeten habe ich mich aber ferngehalten (hier gibt es alles, Rafting, Kayaking, Sledging (wo man nur mit einem kleinen Brett durchs Wasser surft), Zorbing (in einer Kugel einen Berg hinunter rollen), Bungee Jumping in allen Variationen, Bootsfahrten in allen Variationen, etc etc). Habe aber insgesamt vier der geothermisch aktiven Gebiete besichtigt,
- eines liegt mitten in Rotorua, der staedtische Park (und ist umsonst:-)
- Wai-O-Tapu, 30km ausserhalb, das bekannteste Gebiet (mit dem Lady Knox Geysir, der jeden Tag um 10:15 explodiert, nun ja, dank einer Nachhilfe mit Seife), recht gross und einige nette Formationen (die geothermische Aktivitaet spuelt Mineralien nach oben (diese werden durch die hohen Temperaturen geschmolzen und vermischen sich mit dem Wasser), so dass das Wasser verschiedene Faerbungen hat und die Mineralien sich wieder an der Oberflaeche ablagern
- Hell's Gate, 15km ausserhalb, das aktivste Gebiet, hier blubbert es ganz gewaltig, teilweise kocht das Wasser bei 110 bis 120 grad (aufgrund der mineralien drin erhoeht sich die kochtemperatur).
- Te Puia, 2km ausserhalb gelegen. Besitzt den groessten Geysir der Suedhalbkugel (der groesste ist in Russland/Kamtchatka), sonst aber nicht viel. Um einen hohen Eintrittspreis zu rechtfertigen haben sie aber auch noch eine Kulturerfahrung drumherumgebaut (Maori Crafts (Weben und Schnitzen), Maoritaenze) und ein Kiwihaus gibt es auch.
Habe ausserdem zwei Hangi/Maori Cultural Performance Abende verbracht
- Te Po
- Mitai
Maori Abende sind hier ebenfalls ein grosses Business, es gibt viele verschiedene Anbieter, alle grossen Hotels haben so etwas, aber die interessanten Angebote sind ausserhalb. Te Po gehoert zu Te Puia, dort wird man als Stamm (vieler Nationen) in ein Marae (Versammlungshaus) eingeladen nachdem man die traditionelle maorische Begruessungszeremonie zwischen Staemmen hinter sich gebracht hat. Dann gibt es eine Show (mit maorischen Gesaengen und Taenzen) gefolgt von einem Essen (zubereitet in einer modernen Form des Hangi, traditioneller maorischer Erdofen) und einem Besuch des Geysirs im Park, dieser war aber leider ruhig, so dass ich ihn nicht bei Nacht gesehen habe. Mitai hat kein Marae, dafuer aber ein Warkanu und ein traditionelles Maori Dorf in dem die Begruessungszeremonie abgehalten wird, auch hier mit anschliessenden Taenzen und Gesaengen, gefolgt von einem Essen und schliesslich ein Spaziergang durch den Rainbow Park, einem kleinen Tierpark mit Kiwi-, Kea-, Kaka- und Tuatara-gehege, die Kiwis sind hier auch nur nachts aktiv (habe jetzt dreimal Kiwis gesehen, die Kiwihaeuser scheint es inzwischen fast ueberall zu geben).
Das Essen war bei Te Po klar besser (bessere Auswahl, auch besserer Service), die Show bei Mitai etwas volkstuemlicher (zB mussten die Gaeste auch singen:-) aber auch mit mehr Maoris auf der Buehne etwas interessanter. Und das anschliessende Programm auch, auch wenn der Rainbow Park mit seinen bunten Lichtern etwas kitschig war (aber bei Te Po gab es nur wenig zu sehen, da der Geysir dormant war).
Jetzt geht es nach Wellington, Vertraege unterzeichnen. Ausserdem muss ich von einer australischen Firma einen Background Check durchfuehren lassen, glauben die mir etwa nicht?-) Und eine Immigrations-Agentur kuemmert sich um das Workvisa, das sollte hoffentlich dann ganz gut klappen. (Immerhin kann ich ja auf Fragen wie "Waren sie jemals in einer terroristischen Vereinigung?" mit Nein antworten, allerdings frage ich mich, wer die Frage mit Ja beantwortet...). Nun ja, ich kann natuerlich durch den medizinischen Check fallen, wer weiss was ich mir alles auf meinen Reisen eingefangen habe.
Gruss
Ralf
P.S.
Fun Fact
Rotorua is Maori and means second lake, since for the original Maori explorer this was the second lake he encountered...
habe jetzt Roturua in zwei Tagen abgehandelt, da es sich hier aber um die wohl touristischiste Stadt der Nordinsel handelt, kann man hier auch gut zwei Wochen lang sich beschaeftigen:-)
Hell's Gate 43
Von den sportlichen Aktivitaeten habe ich mich aber ferngehalten (hier gibt es alles, Rafting, Kayaking, Sledging (wo man nur mit einem kleinen Brett durchs Wasser surft), Zorbing (in einer Kugel einen Berg hinunter rollen), Bungee Jumping in allen Variationen, Bootsfahrten in allen Variationen, etc etc). Habe aber insgesamt vier der geothermisch aktiven Gebiete besichtigt,
- eines liegt mitten in Rotorua, der staedtische Park (und ist umsonst:-)
- Wai-O-Tapu, 30km ausserhalb, das bekannteste Gebiet (mit dem Lady Knox Geysir, der jeden Tag um 10:15 explodiert, nun ja, dank einer Nachhilfe mit Seife), recht gross und einige nette Formationen (die geothermische Aktivitaet spuelt Mineralien nach oben (diese werden durch die hohen Temperaturen geschmolzen und vermischen sich mit dem Wasser), so dass das Wasser verschiedene Faerbungen hat und die Mineralien sich wieder an der Oberflaeche ablagern
- Hell's Gate, 15km ausserhalb, das aktivste Gebiet, hier blubbert es ganz gewaltig, teilweise kocht das Wasser bei 110 bis 120 grad (aufgrund der mineralien drin erhoeht sich die kochtemperatur).
- Te Puia, 2km ausserhalb gelegen. Besitzt den groessten Geysir der Suedhalbkugel (der groesste ist in Russland/Kamtchatka), sonst aber nicht viel. Um einen hohen Eintrittspreis zu rechtfertigen haben sie aber auch noch eine Kulturerfahrung drumherumgebaut (Maori Crafts (Weben und Schnitzen), Maoritaenze) und ein Kiwihaus gibt es auch.
Habe ausserdem zwei Hangi/Maori Cultural Performance Abende verbracht
- Te Po
- Mitai
Maori Abende sind hier ebenfalls ein grosses Business, es gibt viele verschiedene Anbieter, alle grossen Hotels haben so etwas, aber die interessanten Angebote sind ausserhalb. Te Po gehoert zu Te Puia, dort wird man als Stamm (vieler Nationen) in ein Marae (Versammlungshaus) eingeladen nachdem man die traditionelle maorische Begruessungszeremonie zwischen Staemmen hinter sich gebracht hat. Dann gibt es eine Show (mit maorischen Gesaengen und Taenzen) gefolgt von einem Essen (zubereitet in einer modernen Form des Hangi, traditioneller maorischer Erdofen) und einem Besuch des Geysirs im Park, dieser war aber leider ruhig, so dass ich ihn nicht bei Nacht gesehen habe. Mitai hat kein Marae, dafuer aber ein Warkanu und ein traditionelles Maori Dorf in dem die Begruessungszeremonie abgehalten wird, auch hier mit anschliessenden Taenzen und Gesaengen, gefolgt von einem Essen und schliesslich ein Spaziergang durch den Rainbow Park, einem kleinen Tierpark mit Kiwi-, Kea-, Kaka- und Tuatara-gehege, die Kiwis sind hier auch nur nachts aktiv (habe jetzt dreimal Kiwis gesehen, die Kiwihaeuser scheint es inzwischen fast ueberall zu geben).
Das Essen war bei Te Po klar besser (bessere Auswahl, auch besserer Service), die Show bei Mitai etwas volkstuemlicher (zB mussten die Gaeste auch singen:-) aber auch mit mehr Maoris auf der Buehne etwas interessanter. Und das anschliessende Programm auch, auch wenn der Rainbow Park mit seinen bunten Lichtern etwas kitschig war (aber bei Te Po gab es nur wenig zu sehen, da der Geysir dormant war).
Jetzt geht es nach Wellington, Vertraege unterzeichnen. Ausserdem muss ich von einer australischen Firma einen Background Check durchfuehren lassen, glauben die mir etwa nicht?-) Und eine Immigrations-Agentur kuemmert sich um das Workvisa, das sollte hoffentlich dann ganz gut klappen. (Immerhin kann ich ja auf Fragen wie "Waren sie jemals in einer terroristischen Vereinigung?" mit Nein antworten, allerdings frage ich mich, wer die Frage mit Ja beantwortet...). Nun ja, ich kann natuerlich durch den medizinischen Check fallen, wer weiss was ich mir alles auf meinen Reisen eingefangen habe.
Gruss
Ralf
P.S.
Fun Fact
Rotorua is Maori and means second lake, since for the original Maori explorer this was the second lake he encountered...

