Backwaters!!!

Trip Start Nov 22, 2008
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Trip End Aug 01, 2009


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Where I stayed
Ashtamudi Homestay

Flag of India  , Kerala,
Monday, February 16, 2009

Heute gings dann weiter Richtung Sueden, weil wir ja in 5 Tagen in Trivandrum sein muessen um unseren Zug nach Goa zu bekommen Als naechste Station stand Alleppey auf dem Programm, was in erster Linie der Startpunkt in die Kerala Backwaters ist. Wir haben uns dann fuer den Bus entschieden und waren nach kurzer Fahrt mit dem Local-Bus dann auch schon an der Kreuzung von wo der Bus nach Alleppey starten sollte. (der Travelblog entwickelt sich ein bisschen in das 1x1 des indischen Transportwesens, aber es ist einfach immer wieder zum schreien was gerade dabei so passiert.)

Nach kurzer Wartezeit kam ein neues Highlight unseres Indientripps auf uns zu, der Fast-Passenger Bus!! Er unterscheidet sich insofern von normalen Bussen, dass er praktisch garnicht an der Bushaltestelle anhaelt, sondern nur eine Tuer (eine richtige Stahltuer mit Scharnieren, die einfach aufgeworfen wird und wenn der letzte Passagier noch seinen Fuss auf der Treppe hat einfach vom Schwung zufaellt, ohne Ruecksicht auf Finger oder andere Koerperteile) aufgeworfen wird und man unter den antreibenden Rufen des Schaffners aufspringt Alleppey Busstand
Alleppey Busstand
. Sind dann alle halbwegs im Bus wird einfach wieder voll beschleinigt und man kann nur hoffen schon eine Haltestange erwischt zu haben.

Die Fahrer sind dann wahrscheinlich die Elite der indischen Busfahrer (es muss eine Art Top Gun fuer Busfahrer geben!!), hier wird nicht gebremst oder vom Gas gegangen und auch Gegenverkehr ist kein Grund nicht zu ueberholen. Man weicht aus, oder man bleibt auf der Strecke, der Fahrer macht keine Gefangenen.  Fuer die Passagiere heisst es nur noch gut festhalten, evtl. die 100% Blickdichte Schalousie runterzumachen und zu hoffen, sich an der etwas zu hoch angebrachten Haltestange des Vordersitzes nicht die Nase zu brechen.
Die Fahrt war dann jedenfalls recht kurz und wir sind wohlbehalten in Alleppey angekommen.

Eigentlich war unser Plan, eine Nach zu bleiben und am naechsten Tag mit dem Linienboot nach Kollam durch die Backwaters zu fahren. Nachdem wir dann aber ein bisschen durch die Stadt mit ihren Kanaelen gelaufen waren, welche ihr einen vergleich mit Venedig einbrachten (obwohl wahrscheinlich nur der Geruch der Kanaele vergleichbar ist), wurden wir auch schon von einem 'Bootskapitaen' auf eine Tour angesprochen, die sofort starten sollte. Nachdem wir einige Zeit mit dem anscheinend an einem Lachkrampf leidenden Fahrer diskutiert hatten und uns nicht auf einen guten Preis einigen konnten, haben wir uns dann entschlossen eine 4 stuendige Tour mit einem der nun schon zahlreicher gewordenen anderen Fahrer zu machen Alleppey Kanaele
Alleppey Kanaele
.

Es sollte dann auch sofort los gehen und schon konnten wir (was nicht so ganz einfach war) auf Rajiv's Boot klettern. Fuer die naechsten 4 Stunden sollte er uns nun durch einen kleinen Teil der 900km lagen Kanaele der Kerala Backwaters rudern. Zuerst ging es auf einen etwas groesseren See und dann durch grosse und kleine Kanaele, an deren Ufern viele kleine Doerfer und unendlich viele Palmen standen. Die Landschaft wa wirklich einmalig und bisher das Highlight von Indien. Nach einer sehr schoenen, ruhigen 3-stuendigen Tour auf der wir jede Menge, Voegel und auch eine Schlange gesehen haben, hielten wir dann an Rajiv's Haus zum Tee an. Zuerst einmal wurden wir der ganzen Familie vorgestellt, konnten seine einfache Huette besichtigen und dann gab es Tee, Chips und irgendwas Frittiertes. Danach ging es dann auf den Kanaelen zurueck nach Alleppey, vorbei an den wahrscheinlich sehr genialen, aber leider fuer uns nicht zu bezahlenden Hausbooten!!

Abends haben wir dann auf der sehr schoenen Terrasse unseres Guesthouses mit einer Gruppe von Belgiern noch ein paar Bier getrunken, wobei uns einer von ihnen erzaehlte, dass die Belegschaft des Hostels den ganzen Tag stoned sei!! Es dauerte auch nicht lange und man konnte sich davon ueberzeugen, dass das Hostel wohl von Cheech und Chong gefuehrt wird und alle etwas verwirrt und mit Dauergrinsen unterwegs sind!!!
Die Nacht in unserem eigentlich sehr schoenen Zimmer erwies sich dann als nicht so ruhig (es gibt immer einen Haken bei unseren Unterkuenften!!). Wir hatten zwar schon vorher gehoert, dass es Maeuse geben wurde, aber was sich da  ueber Nacht in der Zwischendecke abspielte war mit Sicherheit nicht das Werk von Mauesen (es sei denn, sie haetten die Groesse von Schaeferhunden!!). Jedenfalls verursachten sie die halbe Nacht einen Reisenlaerm und gegen morgen schien es, dass auch noch die in Alleppey zahlreichen Raben versuchen wuerden, die 'Maeuse' in der Zwischendecke zu fangen.

Gegen Mittag ging es dann zum Busterminal und weiter mit dem 'Fast Passenger Bus' Richtung Sueden, zum Strandort Varkala.
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