Das grosse Krabbeln!
Trip Start
Nov 22, 2008
1
37
76
Trip End
Aug 01, 2009
Der Plan fuer heute war dann, erstmal mit dem Bus nach Villupuram zu fahren und dort in den Bus nach Trichy umzusteigen. Eigentlich wollten wir direkt fahren, aber der Bus fur leider nur frueh morgens, oder spaet abends. Nach einer guten Stunde waren wir dann in Villupuram und konnten in den 'Super Deluxe Bus' nach Trichy umsteigen. Eigentlich heisst der Ort Tiruchirapalli, aber die ganzen suedindischen Namen kann sich kein Mensch merken, also kommen und Namensaenderungen und Abkuerzungen ganz recht.
Nach weiteren 5 Stunden kamen wir dann mit unserem recht Schrottreifen 'Super Deluxe Bus' nach viel gerappel in Trichy an (besonders schoen war das ziemlich laute Krachen der offenbar defekten Federung, was auch dem Ruecken Freude bereitete).
Am laestigsten ist es dann immer wieder, spaet in einem Ort anzukommen und nach einem Hotel ausschau zu halten. Meistens sind die guenstigen Guten abends voll, oder weit weg. Zuerst haben wir uns dann fuer das Hotel Meega gegenueber des Busterminals entschieden, was sich als glatte Fehlentscheidung herausstellte. Auf den ersten Blick schien das Zimmer ja noch ganz ok zu sein, aber bei einem Blick unter die Matratze mussten wir feststellen, dass das Zimmer schon von vielen vielen anderen Kollegen bewohnt war. Es wimmelte nur so von Bettwanzen, also haben wir erstmal jemanden von der Rezeption geholt, der dann das ganze Zimmer mit der chemischen Keule behandelte und meinte nach 5 Minuten waere es wieder bewohnbar. Da wir schon im Hotel in Pondicherry Bedbugs hatten und meine Arme mit Bissen uebersaet waren, hatten wir schon grosses Interesse, das Zimmer nicht zu teilen.
Der Hotelangestellte meinte zwar, dass nach seinem C-Waffen Einsatz wieder alles Happy waere, aber das hatte den Viechern wohl niemand erzaehlt. Jedenfalls krabbelten nun von allen moeglichen Stelllen aus grosse und kleine Kaefer durchs Zimmer. Wir haben uns dann entschlossen, obwohl es schon 0.00 Uhr war nochmal umzuziehen. Nachdem der Rezeptionist es nicht einsah uns unser Geld wiederzugeben, mussten wir halt in den sauren Apfel beissen und in ein zweites Zimmer investieren. Gleich nebenan war dann das Hotel Mathura und dort waren wir dann auch alleine im Zimmer. Was dann auch hier nicht so schoen war, dass auch wie schon nebenan im Hotel der Busbahnhof direkt gegenueber lag. Da Dieser in Trichy recht gross ausfaellt und einem Ameisenhaufen gleicht, ist es dann auch dementsprechend laut. Besonders toll ist, dass die Busfahrer meinen, dass ihre Hupe wohl kaputt gehen wuerde, wenn man sie nicht unentwegt benutzt (hierzu muss man wissen, dass in den indischen Bussen anscheinend die Hoerner von Ozeanreisen eingebaut wurden undso hatte man die ganze Nacht das Gefuehl am Hafen zu uebernachten).
Trichy war fuer uns eigenltich nur als Zwischenstop zwischen Pondicherry und Madurai geplant und wir wollten relativ zeitig weiter. Da es aber hier 2 sehr schoene Tempelanlagen geben soll, machten wir uns gleich am naechsten morgen auf diese zu besuchen. Zuerst ging es zum auf einem Felsen, mitten in der Stadt liegenden Rock Fort Tempel, denn man ueber 500 Stufen erreichen kann. Der Eingang wurde von einen Elefanten bewacht, sehr schoem wenn man erst am vorherigen Tag gelesen hat, das diese immer wieder auf Festivals ausrasten und in die Menge laufen. Man haette sich auch gegen eine Spende vom Elefanten den Kopf streicheln lassen koennen, was angeblich Glueck bringt. Aber man weiss ja nie, ob der Gute nicht gerade eine Lebenskrise hat und genau in dem Moment die Entscheidung faellt Amok zu laufen!! Von oben hatte man dann einen super Blick ueber die Stadt und konnte auch schon unsere zweite Station den Sri Ranganathaswamy Tempel mit seinem 73m hohen Tempelturm (Gopuram) sehen.
Der Tempel selber war dann auch sehr interessant und voller Pilger. Hier merkt man auf jeden Fall sehr deutlich, wie unterschiedlich diese Religion zu allen anderen ist und man ueberhaupt nicht versteht, was die ganzen Leute dort machen. Jedenfalls ist die ganze Anlage voller Leute, die groesstenteils einfach auf dem Boden liegen und schlafen, die meisten Goetterstatuen sind vergittert und staendig malt jemand grosse Muster auf den Boden. Wir werden in naechster Zeit mal versuchen uns das erklaeren zu lassen. Die Tempelanlage ist aber sehr beeindruckend, besonders die farbigen,riesigen Tuerme.
Fuer den Nachmittag haben wir dann schon geplant weiter nach Madurai zu fahren. Die Fahrt soll diesmal nur 3 Stunden dauern und so hoffen wir diesmal nicht im Dunkeln anzukommen und in Ruhe ein Hotel suchen zu koennen.
Nach weiteren 5 Stunden kamen wir dann mit unserem recht Schrottreifen 'Super Deluxe Bus' nach viel gerappel in Trichy an (besonders schoen war das ziemlich laute Krachen der offenbar defekten Federung, was auch dem Ruecken Freude bereitete).
Am laestigsten ist es dann immer wieder, spaet in einem Ort anzukommen und nach einem Hotel ausschau zu halten. Meistens sind die guenstigen Guten abends voll, oder weit weg. Zuerst haben wir uns dann fuer das Hotel Meega gegenueber des Busterminals entschieden, was sich als glatte Fehlentscheidung herausstellte. Auf den ersten Blick schien das Zimmer ja noch ganz ok zu sein, aber bei einem Blick unter die Matratze mussten wir feststellen, dass das Zimmer schon von vielen vielen anderen Kollegen bewohnt war. Es wimmelte nur so von Bettwanzen, also haben wir erstmal jemanden von der Rezeption geholt, der dann das ganze Zimmer mit der chemischen Keule behandelte und meinte nach 5 Minuten waere es wieder bewohnbar. Da wir schon im Hotel in Pondicherry Bedbugs hatten und meine Arme mit Bissen uebersaet waren, hatten wir schon grosses Interesse, das Zimmer nicht zu teilen.
Super Deluxe Bus
Der Hotelangestellte meinte zwar, dass nach seinem C-Waffen Einsatz wieder alles Happy waere, aber das hatte den Viechern wohl niemand erzaehlt. Jedenfalls krabbelten nun von allen moeglichen Stelllen aus grosse und kleine Kaefer durchs Zimmer. Wir haben uns dann entschlossen, obwohl es schon 0.00 Uhr war nochmal umzuziehen. Nachdem der Rezeptionist es nicht einsah uns unser Geld wiederzugeben, mussten wir halt in den sauren Apfel beissen und in ein zweites Zimmer investieren. Gleich nebenan war dann das Hotel Mathura und dort waren wir dann auch alleine im Zimmer. Was dann auch hier nicht so schoen war, dass auch wie schon nebenan im Hotel der Busbahnhof direkt gegenueber lag. Da Dieser in Trichy recht gross ausfaellt und einem Ameisenhaufen gleicht, ist es dann auch dementsprechend laut. Besonders toll ist, dass die Busfahrer meinen, dass ihre Hupe wohl kaputt gehen wuerde, wenn man sie nicht unentwegt benutzt (hierzu muss man wissen, dass in den indischen Bussen anscheinend die Hoerner von Ozeanreisen eingebaut wurden undso hatte man die ganze Nacht das Gefuehl am Hafen zu uebernachten).
Trichy war fuer uns eigenltich nur als Zwischenstop zwischen Pondicherry und Madurai geplant und wir wollten relativ zeitig weiter. Da es aber hier 2 sehr schoene Tempelanlagen geben soll, machten wir uns gleich am naechsten morgen auf diese zu besuchen. Zuerst ging es zum auf einem Felsen, mitten in der Stadt liegenden Rock Fort Tempel, denn man ueber 500 Stufen erreichen kann. Der Eingang wurde von einen Elefanten bewacht, sehr schoem wenn man erst am vorherigen Tag gelesen hat, das diese immer wieder auf Festivals ausrasten und in die Menge laufen. Man haette sich auch gegen eine Spende vom Elefanten den Kopf streicheln lassen koennen, was angeblich Glueck bringt. Aber man weiss ja nie, ob der Gute nicht gerade eine Lebenskrise hat und genau in dem Moment die Entscheidung faellt Amok zu laufen!! Von oben hatte man dann einen super Blick ueber die Stadt und konnte auch schon unsere zweite Station den Sri Ranganathaswamy Tempel mit seinem 73m hohen Tempelturm (Gopuram) sehen.
Der Tempel selber war dann auch sehr interessant und voller Pilger. Hier merkt man auf jeden Fall sehr deutlich, wie unterschiedlich diese Religion zu allen anderen ist und man ueberhaupt nicht versteht, was die ganzen Leute dort machen. Jedenfalls ist die ganze Anlage voller Leute, die groesstenteils einfach auf dem Boden liegen und schlafen, die meisten Goetterstatuen sind vergittert und staendig malt jemand grosse Muster auf den Boden. Wir werden in naechster Zeit mal versuchen uns das erklaeren zu lassen. Die Tempelanlage ist aber sehr beeindruckend, besonders die farbigen,riesigen Tuerme.
Fuer den Nachmittag haben wir dann schon geplant weiter nach Madurai zu fahren. Die Fahrt soll diesmal nur 3 Stunden dauern und so hoffen wir diesmal nicht im Dunkeln anzukommen und in Ruhe ein Hotel suchen zu koennen.

