Pä-ba (Französisch-Studium, aber ein Mieses)

Trip Start Sep 12, 2005
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Trip End Ongoing


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Flag of Netherlands  ,
Saturday, October 8, 2005

Auf dem Weg in die Niederlande, zu einem hübschen Partywochenende, hatte ich in Osnabrück bei Hoffi und Rast gemacht am Freitag abend, und das war sehr toll gewesen - ich war ihr erster Gast und Osnabrück war eine Reise wert. Auch wegen der Bücher vom Kirchenflohmarkt und der Bambushölzer zu einem Euro.
Für's Trampen war Osnabrück dagegen scheußlich. Eine Auffahrt war wegen Bauarbeiten gesperrt und ich bin eine Stunde gelaufen.
Dann wurde es aber besser.ich war abends mit viel Glück direkt vor den Rummel in Nijmegen gekommen und hatte dort 10 coole Leute getroffen.
Erstmal musste ich mit Aurélie ein total verrücktes schnelles Riesenrad mit kreisender Kabine mitmachen. Echt geil.
Danach Party in einem sehr schönen Haus und am nächsten Morgen ging es zurück - auf den pensionierten immer noch publizierenden Historiker folgte erstmal: Regen.

Unter eine Bücke stellte ich mich. Hinter mir: Ein Parkplatz. Niemand hält. Immer noch nich. Und was einen dann so richtig zur Weißglut treibt: Jeder findet es toll, dass sich da ein Tramper die Gischt in die Jacke sprühen lässt.
Und eine Sache - lieber Autopartner. Ein Tramper findet es nicht immer toll gegrüßt zu werden - nein, manchmal reicht es schon, wenn jemand anhält. Scheißgrüßen, ist mir doch egal, ob es jemand gut findet, dass noch jemand trampt - ich will weiter.
Bei der einen Schlampe bin ich dann so richtig ausgerastet, und als mich dann ein Auto anhupte, war mir alles egal und der Mittelfinger war in seinem Gesicht.
Wie ich die Niederlande hasste.
Nun gut, so ist es mir schon manchmal gegangen. An mehreren Stellen... in mehreren Ländern.
Auch in Deutschland.

Am Ende ging alles gut, obwohl ich auch in Deutschland nochmal wandern musste, mehrere Kilometer.
Drei Rehe habe ich in der Zeit gesehen. Aufgeschreckt träfe es besser... Über ein Autobahnkreuz musste ich auch. Ich hasse die Osnabrücker Baustelle.
Klinge ich negativ? Naja, hatte heut, am Tag des Schreibens, nen langen Tag. Sorry.

Ein netter Zuhälter hat mich ja dann gesund nach Sachsen-Anhalt gebracht, herrliche Gespräche, wie sich der geehrte Leser sicher vorstellen kann. Dann fuhr mich eine nette Mutter mit ihrer netten Tochter auf den Bahnhof Brandenburg (Brandenburg) und erschöpft fiel ich zu Hause ins Bett.
Alles nur ein Traum. Ein Wochenende wie eine Seifenblase.

Nach dem nächsten Pusten durch den Seifenblasenwunderring seid ihr auch wieder informiert. Bestimmt.
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