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Alice Springs
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Am Sonntag bin ich dann nach Alice Springs ins Outback geflogen. Der Flug hat zwei Stunden gedauert. Die Uhr musste ich auch wieder umstellen, hier sind sie eine halbe Stunde zurueck im Vergleich zu Queensland. Am Sonntagnachmittag habe ich mir dann erstamal Alice Springs angeschau, das ca 23000 Einwohner hat. Es ist ziemlich heiss hier, 39 Grad im Schatten und 42 in der Sonne. Hier gibt es sehr viele Aborigines, viele liegen tagsueber auf den Wiesen in der Stadt, manche sind betrunken und viele riechen sehr streng. ich weiss gar nicht ob sie irgendwo eine Unterkunft haben. ES gibt hier eine Fussgaengerzone mit ein paar Geschaeften und zwei kleine Einkaufszentren, aber sonst ist die Stadt ein bisschen unheimlich. Abends war ich dann mit einer Deutschen und einem hollaendischen Paearchen auf einem Huegel in der Naehe, da konnte man Alice Springs von oben sehen und den Sonnenuntergang beobachten.
Am Montag bin ich dann zur School of the Air, das ist hier eine Schule fuer die Kinder im Outback. Das war sehr interessant, die Kinder haben alle einen Computer zu Hause und eine Art Radiostation, ueber die sie dann mit der Lehrerin in der Schule kommunizieren. ich bin dort vormittags hingegangen und so konnte ich bei einem Unterricht zuschauen. Die Kinder sind auch in verschiedene Klassen eingeteilt und sehen die Lehrerin ueber den Computer und sprechen halt ueber das Radio. Die meisten ahben nur eine Stunde pro Tag Unterricht, muessen dann aber vier oder fuenf Stunden selber Aufgaben bearbeiten. Entwerder helfen ihnen die Eltern oder, wenn die das nicht koennen, kommt jemand zu ihnen nach Hause, der auch mit der Familie dann lebt. Das war sehr interessant. Da mein Busticket noch gueltig war, bin ich dann einfach in irgendeinen Bus eingestiegen, um mir die Wohngegenden ein bisschen anzuschauen. Mir war am Sonntag schon aufgefallen, das es recht viel Gruen um Alice Springs herum gibt. Und einige Gaerten haben grasgruene Wiesen vor ihrem Haus und du denkst, so eine Verschwendung, hier ist es so trocken und die bewaessern ihren Rasen. Der Bus hat dann irgendwo fuenf Minuten gestoppt und da hat mir der Busfahrer gesagt, dass es hier im Untergrung genuegend Wasser gibt, deswegen sind auch die Baeume so gruen. Das ist schon komisch, hier im Outback, wo es fast nie regnet, haben die genuegend Wasser, und an der Kueste in den meisten Staaten haben sie Wassermangel. Am Nachmittag war ich dann beim Royal Flying Doctor Service und habe dort eine Fuehrung gemacht. Das war auch sehr interessant, die sind fuer ein Gebiet von ueber eineinhalb Millionen Quadratkilometern zustaendig und fuer die Menschen im Outback oft die einzige Rettung. Im Durchsschnitt haben sie zwei Einsaetze pro Tag. Ab heute Mittag mache ich dann eine fuenfeinhalb Tagetour durchs Outback, unter anderem natuerlich zum Ayers Rock, der bei den Aborigines Uluru genannt wird. Am Sonntagabend werde ich dann in Adeleid ankommen.
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