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arbeiten, hopp, hopp!
Entry 16 of 59 | show all | print this entry |
wir kommen puenklich in caracas an. nach wenigen erkundigungen erfahren wir, dass wir wohl eine venezuela-verlass-steuer bezahlen muessen. diese betraegt etwa 45 euro pro person. so viel geld haben wir aber nicht mehr, muessen uns also um bargeld kuemmern. das ist in venezuela nicht leicht, da die banken zwar alle visa-cards verkaufen, fuer diese, oder zumindest fuer unsere, kein geld hergeben. wir versuchen unser gleuck bei allen banken am flughafen. eine einzige von drei banken will uns geld geben. das aber nach geraumer wartezeit. die netten damen, die unser anliegen bearbeiten sind mit extrem wenig motivation bei der arbeit. was man aber auch verstehen kann, da treppensteigen zu ihren aufgaben gehoert. und wenn man (von uns geschaetzte) 800 kilo wiegt, ist das nicht leicht. nach zweieinhalb stunden geldsuche haben wir endlich unser bargeld. nach weiterer wartezeit geben wir unser gepaeck auf, das wir vor dem steuernbezahlen machen muessen. dort sagt uns der nette her am schalter, dass die steuern ohnehin schon bezahlt waeren. wir sind etwas griegraemig, und wandern offiziell aus venezuela aus, vorher wollen wir aber unser bargeld loswerden, da es fuer bolivares keinen international markt gibt, wir das geld also nirgends mehr tauschen koennen. das problem ist, dass alle sachen, die wir kaufen wollen zu guenstig sind. wir muessten mengen kaufen, die nie und nimmer durch den zoll gehen wuerden. mit dre stangen zigaretten und einem dreierpack kitkat betreten wir dann unser flugzeug.
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