Abschied

Trip Start Unknown
1
29
Trip End Ongoing


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Flag of Germany  , Baden-Württemberg,
Tuesday, July 15, 2014

First in English then German
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Preparation

With my new bicycle and 20 year-old maps I start my first tour from
Minden to Remagen. Where my old maps still show forests and meadows, I
now have to search my way through newly industrialized areas. I sleep
somewhere in the woods and have no stove to boil water for my morning
tea. The next few nights I spend with friends in Wuppertal, Kaarst and
Cologne. Then I visit my brother in Dusseldorf. Our last time together
for a drink and reminiscing. These farewells are making me sad.
In Remagen I take the train, go to Karlsruhe and then on to Stuttgart
where friends are organizing a farewell party for me. I now have to
pack and move my few belongings with my bike. I am becoming very
familiar with my new bike “Charlotte” which rides differently than my
lovely old bike I used for 11 years. But I feel very safe and secure on
Charlotte.
My farewell party

My party takes place at a public grill park close to Karlsruhe. The day
before I ride to the park and attach a notice that I would like to
reserve one of the barbeques for a party of 20. Once there, I see that
the 3rd grade of the elementary school also has a reservation, this
should be cheerful.
The next day, it is raining cats and dogs. Turns out that the
weather deters the kids from having their party. In the afternoon, the
rain stops. When we arrive at the park with groceries, drinks, toilet
paper and barbeque coal, there is no sign of kids. A Russian-speaking
family is just leaving. The park is ours. Even the mosquitoes have
slowed down in the evening. Finally a bonfire burns. My friends
perform a wonderful shadow theatre in the darkness. Then a farewell to
my friends and my journey begins.
Packing my suitcase

While the German football national team wins the semi-final of the world
championship with a score of 7:1, I pack my remaining things in
cardboard boxes. I am packing and cleaning for two whole days. Later,
in the evening I bid farewell to Daniel, Jan and family. And then on to
Karlsruhe to stow away the boxes and bid final goodbyes to dear
friends.
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Vorbereitung:
Mit dem neuen Fahrrad und 20 Jahre alten Karten mache ich meine erste Tour von Minden nach Remagen. Wo auf meinen Karten noch Wald und Felder abgebildet sind, suche ich teilweise nun meinen Weg durch neue Gewerbe- und Industriegebiete. Ich schlafe wild im Wald und vermisse meinen Kocher, um mir morgens einen Tee zu kochen. Ich übernachte bei Freunden in Wuppertal, Kaarst und Köln und besuche meinen Bruder in Düsseldorf. Ein letztes Mal gemeinsam Cocktail-Trinken. Diese „letzten Male“ häufen sich und machen mich traurig.

Ich muss von meinem ursprünglichen Plan, ganz nach Stuttgart zu fahren, abweichen, weil ich es zeitlich sonst nicht schaffe, rechtzeitig zum nächsten Impftermin wieder zurück zu sein. In Remagen setze ich mich in den Zug, fahre nach Karlsruhe und am nächsten Tag weiter nach Stuttgart. Außerdem will meine Abschiedsparty organisiert werden und so langsam sollte ich anfangen, mein Zimmer in Bananenkartons zu verstauen. Mit meinem Fahrrad freunde ich mich auf dieser Tour an. Es hat ein völlig anderes Fahrverhalten als mein liebes, altes Fahrrad, mit dem ich seit 11 Jahren unterwegs bin. Aber ich fühle mich sehr wohl auf Charlotte, meinem neuen Fahrrad.



Die Abschiedsparty:
Meine Party soll auf einem öffentlichen Grillplatz in der Nähe von Karlsruhe stattfinden. Einen Tag vorher fahre ich dorthin um einen Zettel aufzuhängen, mit der Ankündigung, dass ich hier morgen mit 20 Leuten auftauche und der Bitte, eine der beiden Grillstellen freizuhalten. Ein anderer Zettel hängt schon dort: Die Klasse 3b der Sowieso- Grundschule feiert hier morgen und möchte den ganzen Grillplatz für sich alleine haben. - na, das kann ja heiter werden -
Am nächsten Tag, meinem Partytag, regnet es in Strömen. Wie schön! Vielleicht überlegt es sich die Klasse 3b ja noch einmal anders. Ich habe Glück.   Nachmittags hört es zu regnen auf, und als ich mit Getränken, Grillkohle, Essen und Klopapier zur Grillhütte komme, ist von der Schulklasse weit und breit nichts zu sehen.

Eine russisch-sprechende Familie feiert noch dort, sie ist aber bald am  Gehen. Wir haben den Grillplatz ganz für uns alleine. Selbst die Mücken lassen uns abends im Stich. Ein Feuer brennt. Freunde führen in der  Dunkelheit ein wunderschönes Schattentheater auf. Das Abschiednehmen nimmt auch hier seinen Lauf.

Koffer packen....
Während die deutsche Fußballnationalmannschaft das Halbfinale der WM mit 7:1 gewinnt, verpacke ich die letzten Sachen in Kartons. Zwei Tage bin ich durchgehend damit beschäftigt, aufzuräumen und zu packen. Ich muss aufpassen, dass nicht wichtige Dinge für die Tour in
irgendwelchen Kartons verschwinden. An den Abenden ist wieder Abschiednehmen angesagt. Von Daniel, Jan und seiner Familie und am letzten Abend in Stuttgart von meiner WG.
Auf nach Karlsruhe, meine Sachen dort verstauen, Freunde treffen, ein letztes Mal hierhin und dorthin gehen, Abschied nehmen.


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Comments

Wendländer on

Hej Heike,
nun geht sie los - DIE REISE... der Anfang ist gemacht.. wird es ein Ende geben?
Egal wie wo wann und warum- bei mir ist immer ne Ecke frei...
Viel Glück, Gesundheit und alles Liebe und Gute...

Lukas on

Hallo Heike,

Klasse Blog! Ich möchte auch so etwas machen, aber erst in 1 - 2 Jahren. Kurze Frage, wie wichtig und warum war das Abreisedatum?

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