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Rio de Janeiro
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Abends um 9.30 angekommen, wollt ich mir erstmal ein hostel suchen, also kurz an der info nach einem hostel gefragt das dann als ich dort war keine plaetze mehr hatte. dann in ein gespraech mit einem brasilianer verwickelt, hilft er mir ein hostel zu suchen (verstehe in einem satz in portugisisch 0.02 woerter im durchschnitt, jedoch verstehen sie spanisch ganz gut) finally ein schnaeppchen gefunden: eine nacht fuer nur 10 reais, allerdings nur fuer maenner. gut reingegangen und geschaut warum und gleich gemerkt, das bad ist eine riesentoilette und riecht sehr erfrischend wenn man auf den geruch von urin steht, ... das zimmer hat 3 1/2 m² so dass ein bett und ein regal reinpasst, das riesenfenster das das zimmer beinhaltet ist ein vorhang hinterdem sich die toilette verbirgt. da ich keine lust mehr hatte ein anderes hostel zu suchen hab ich dort meine erste nacht verbracht, koennt also gespannt sein auf die bilder. ach ja, der kollege der mich hingefuehrt hat, bestand natuerlich auf trinkgeld ;-).
am zweiten tag hab ich mir dann den sugar loaf oder pão de açúcar angeschaut, leider war es auch dort schon n bissl bewoelkt, zumindest konnte man den christo redentor nur ganz kurz sehen. trotzdem hab ich ein paar gute bilder gemacht. danach bin ich noch kurz an die copacabana gegangen und hab mich n bissl gelegt (gesonnt kann man nicht sagen, weil man dafuer sonne braucht). und so ging das wetter dann auch weiter, also hab ich beschlossen in den park zu gehen, der auch ganz huebsch ist, dort mal wieder in einem gespraech auf portañol verwickelt, bittet mir der kollege an mich auf die aussichtplatform auf dem berg auf dem auch der christi ist hochzufahren, am anfang noch ein bisschen skeptisch, hab ich ihn dann am ende auf vertrauenwuerdig eingestuft und bin mit ihm hochgefahren, alles kein problem. hat mich auf ein pastel und ein typisches lokales getraenk (dessen namen ich vergessen habe) eingeladen, sehr nett, danach hat er mich nach hause gefahren. war ein wunderbares erstes date, gut das es das zweite nicht mehr gibt, war bissl ein freak, trotzdem nett ;-) (vielleicht war das i´m tired of my life auch nur ein scherz werds wohl nie rausfinden).
so am dritten tag, wie immer regen hab ichs dann ins groesste stadion der welt geschafft und hier ein paar fotos geknipst, wirklich ueberzeugt hats mich aber nicht. auf dem boden gab es dort eine art starwalk (wie in LA) nur mit fussballspielern, sogar unser franz hat dort seine fuesse abbilden lassen. maradona hat jedoch gefehlt, sonst nur brasilianer, die niemand kennt (ausser pele, natuerlich). morgen gehts wieder nach são paolo zurueck um noch bissl mit meinem kumpel und seiner frau an den strand zu gehen, da es hier in rio ja nur regnet. sind sehr nette leute hier in rio ist echt verrueckt, die sache ist nur dass wenn man ein bissl laeuft sofort in gegenden kommt in denen man nicht sein moechte, weil man sich dort nicht ganz wohl fuehlt (um es mal bissl harmlos auszudruecken ;-). favelas ueberall in der stadt! ist schon ein krasser gegensatz und nicht wirklich die glimmernde urlaubsstadt von der man meistens hoert. schusswechsel gabs keine, zumindest nicht mit mir, aber habe meinen colt ja sowieso zuhause liegen lassen.
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