Pura vida - Costa Rica

Trip Start Jan 07, 2013
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Trip End Ongoing


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Flag of Costa Rica  , Province of Puntarenas,
Thursday, October 24, 2013

In unserer ersten Station in Costa Rica, Puerto Viejo, geniessen wir erst mal etwas den Strand und es scheint uns noch gar nicht soooo teuer hier zu sein wie alle sagen. Danach geht es weiter über San José nach Orosi. Dort lebt ein schweizer Päärchen bei denen ich Bierdosenöffnerdinger mit Brief abgeben darf, welche mir in Kolumbien übergeben wurden. In San Augustin in Kolumbien hatte ich ein Paar kennengelernt, die seit 3 Jahren mit Auto durch Amerika unterwegs sind. Sie haben eine Weile bei dem Paar in Orosi gelebt und haben angefangen die Bierdosenöffnerdinger für sie zu sammeln. Fränzi kreiert daraus Gürte, Taschen usw. Das Glas war noch nicht annähernd voll als ich es bekommen habe, aber ich hatte ja ziemlich viel Zeit und hätte wohl 3 Gläschen vollbekommen mit der Hilfe aller Mitreisenden ;) Also sind wir bei Fränzi reingeschneit, wos in ihrer schweizer Bäckerei lecker Kaffee und Nussgipfel gibt. Wir plaudern eine Weile mit ihr, sie hat eine wirklich interessante Geschichte und nun wohnen sie seit vielen Jahren in Costa Rica, haben ihre Bäckerei und organisieren Motorradtouren. Leider war ihr Partner gerade voll damit beschäftigt die Motorräder für die nächste Tour in Gang zu bringen und darum wars nicht die beste Zeit für ein spontanes Türchen...

Als nächstes fahren wir nach Tamaindo an die Pazifikküste. Ein sehr touristischer Ort, bekannt fürs Surfen. Die Jungs mieten ein Surfbrett, ich lass es aber noch bleiben. Ich möchte dann irgendwo surfen lernen, wo ich mehr Zeit habe. Ich wollte hingegen noch in den Nationalpart, allerdings sind die Tours alle ziemlich teuer und was ich von dem Park höre überzeugt mich nicht genug. Stattdessen gehen wir viel zu lange weg am Samstag und erholen uns am nächsten Tag. Am Montag fahren die Jungs weiter nach Nicaragua und ich will ins Landesinnere zu den Vulkanen und Nebelwäldern. Da die Fahrt mit den ÖV ewig dauern würde fahre ich mit etwas was sich Interbus nennt, die sind nicht extrem teuer und fahren direkt zwischen den Touristenorten hin und her. In La Fortuna angekommen lerne ich eine Amerikanerin kennen, mit der ich am nächsten Tag zum Vulkankrater hochwandere. Im Kratersee kann man auch baden (jeden Tag etwas neues ausprobieren ;) Am See treffen wir auf eine Gruppe von 5 Mädels mit Guide, die uns dann gleich "adoptieren" und wir dürfen mit ihnen weiter mitwandern (und müssen keine weiteren Eintritte, Transporte bezahlen) um den See rum und auf der anderen Seite runter. Unterwegs besuchen wir einen Wasserfall und einen Aussichtspunkt von wo aus man den Vulkan Arenal sehr gut sieht. Dieser rauchlet im Moment leider nur ein bisschen, noch vor ein paar Jahren hat man praktisch jeden Tag Lava gesehen hier. Nach Ende der Wanderung werden wir zu den heissen Quellen gefahren, die eigentlich ein Fluss sind. Dort kriegen wir das komplette Spaprogramm ;) mit einer Gesichtsmaske aus Vulkanschlamm und einem Guaro-Mixgetränk (das ist der Costa Ricanische Zuckerrohrschnaps). Weils so schön war geht die ganze Gruppe zusammen Znachtessen und trinken zurück in La Fortuna. Ich wähle die günstige Variante, Casado. Dies ist ein typisches Gericht von hier mit Reis, Bohnen und wahlweise Fisch, Fleisch oder Poulet. Genannt wird dies Casado (verheiratet), weil es sobald man verheiratet ist, nur noch das zu essen gibt...

Mit einer Mexikanerin aus der Gruppe fahre ich weiter nach Monteverde zu den Nebelwäldern. Bei einer Nachttour sehe ich dort Faultiere, ein Gürteltier, eine Meerkatze, eine Viper, schlafende Vögel und fast eine Tarantel, die möchte dann aber doch lieber in ihrem Loch bleiben. Die Tour ist allerdings etwas seltsam, ich hätte gedacht wir würden möglichst leise durch den Wald schleichen, um die Tiere nicht zu erschrecken. Doch die beiden Guides kommunizieren über ein Walkie Talkie und wenn sie was sehen rennt man im Wald rum, um das Tier auch noch zu sehen. Funktioniert hat die Taktik, aber ähm jaaaa....

Von Monteverde lass ich micht wieder mit Interbus weiterchauffieren an die Pazifikküste, da ich nur noch zwei Tage Zeit habe bevor mein Boot nach Cocos Island ablegt und ich hoffe vorher noch ein paar Tiere im einen Nationalpark zu sehen. Was sich auf jeden Fall gelohnt hat, in dem Nationalpark sehe ich Faultiere (dem einen können wir sogar beim Fressen zuschauen, was tagsüber nicht so oft der Fall ist; Faultiere schlafen 20 Stunden pro Tag und fressen meist Nachts), ganz viele Echsen, Waschbären, verschiedene Affen, Spinnen, lustige Käfer, Krebse und Agoutis.
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