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Antofagasta
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Nach dem hektischen Santiago war Antofagasta direkt eine Erholung. Gewohnt habe ich bei Claudio's Familie. Es kam immer wieder jemand dazu oder andere gingen, aber im Schnitt waren wir 10 Leute in einem ziemlich kleinen Häuschen. Grossmutter, Eltern, Geschwister, Neffen und Nichten, Cousins und Cousinen... Es gab immer sehr leckeres Essen, ich bin jetzt definitiv davon überzeugt, dass man sich hier auch gesund ernähren kann :) Die Gastfreundschaft war schlicht überwältigend. Ich fühlte mich anfangs schon fast ein bisschen schlecht, weil ich nichts mithalf, aber jeder noch so kleine Versuch, das Geschirr in die Küche zu räumen oder irgend was zu putzen wurde sofort zunichte gemacht. Immerhin half ich, den Strandbuggy zu reparieren :)
An Silvester werden in Antofagasta Puppen aus alten Kleidern verbrannt, die alles schlechte aus dem alten Jahr fort tragen sollen. Die ganze Stadt war völlig verqualmt. Ansonsten gabs Champagnerplausch mit der Familie am Strand und dann verschwimmen meine Erinnerungen langsam. Morgens um 8 war ich dann jedenfalls am Fischmarkt und habe eine stärkende Muschelsuppe (Mariscal) gegessen und den Seelöwen beim planschen zugeschaut.
Hier hab ich auch zum ersten Mal die Wüste gesehen. Pflanzen gibt's wirklich praktisch keine, das Meer trifft direkt auf die Wüste. Anschliessend steigen die Hügel der Cordillera de la costa an, die erste Stufe im Relief Chiles. Die Städte sind meistens am Hang der Cordillera zum Meer hin angelegt. Hier noch etwas leckeres zum nachkochen. Eine Suppe, die Cazuela heisst: - Siedfleisch - Grosse Kartoffeln - Kürbis, in grosse Stücke geschnitten - Mais, den Kolben in ca. 5 cm lange Scheiben schneiden - je nach Gusto Reis, Fideli - Koriander, fein gehackt - ganz wenig Zitrone - Salz Alles in einen Topf mit viel Wasser, kochen, fertig. More thumbnails ...
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