Hier dreht sich alles um die Bohne
Trip Start
Feb 18, 2007
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Trip End
Oct 11, 2007
Als Karin noch mit ihrem Jolly durch den Süden Kolumbiens geritten ist, hat Dörte sich in Armenia mit Alex getroffen. Nach einem kurzen Abstecher nach Pereira (nördlich von Armenia), sind wir nach Salento gelangt, einem kleinen, beschaulichen Dorf, etwa eine halbe Busstunde von Armenia entfernt. Hier gibt es keine grossartigen Attraktionen. Nichts, das man auf einer Reise durch Kolumbien auf keinen Fall verpassen darf. Aber die Region ist unglaublich schön und man kann stundenlang durch die Landschaft wandern und die Seele baumeln lassen...
Salento liegt in der Kaffeeregion des Landes. Daher bietet es sich an, eine der vielen Kaffeefincas zu besuchen und sich dort den Anbau und den Herstellungsprozess des kolumbianischen Kaffees anzuschauen. Und so haben wir uns in Begleitung von Diana und Anthony, die wir unterwegs kennengelernt hatten, zu Fuss zu einer der kleinen Kaffefincas aufgemacht, die ökologisch verträglichen Kaffee anbauen
Am folgenden Tag war dann auch Karin wieder mit von der Partie, die heil von ihrem Ausritt zurückgekehrt war und auch die anschliessende Busfahrt überstanden hatte (man muss dazu sagen, dass man auf kolumbianischen Strassen Blut und Wasser schwitzt, weil die alle fahren wie die Bekloppten...). Also sind wir nocheinmal los auf eine kleinere Kaffeefinca, auf der man uns dann auch noch den Röstprozess in einer kleinen Pfanne über dem offenen Feuer gezeigt hat. Den frisch gerösteten und mit der Hand gemahlenen Kaffee durften wir dann probieren.
Doch Salento ist nicht nur bekannt für seinen Kaffee. Es gibt die Möglichkeit mit einem Jeep in ein naheliegendes Tal, das "Valle de Cocora" zu fahren und dort wandern zu gehen
Salento liegt in der Kaffeeregion des Landes. Daher bietet es sich an, eine der vielen Kaffeefincas zu besuchen und sich dort den Anbau und den Herstellungsprozess des kolumbianischen Kaffees anzuschauen. Und so haben wir uns in Begleitung von Diana und Anthony, die wir unterwegs kennengelernt hatten, zu Fuss zu einer der kleinen Kaffefincas aufgemacht, die ökologisch verträglichen Kaffee anbauen
01 - Was ein uriger Anblick!
. Gedüngt wird mit Schweinemist und neben Kaffeepflanzen befinden sich auf dem Gelände Bananenstauden und viele weitere tropische Pflanzen. Der Besitzer hat uns über sein Grundstück geführt und uns gezeigt, wie der Kaffee angebaut, geerntet und verarbeitet wird. Anschliessend gabs für jeden eine Tasse zum probieren. Am Fluss entlang gings dann zurück zum Hostel. Abends sind wir dann noch auf einen Aussichtspunkt gekraxelt, von dem aus man einen tollen Blick auf die umliegenden Hügel und Täler hat. Ausserdem gabs da oben Canelazo, ein Getränk aus Zuckerrohr mit viel Zimt und andere Gewürzen - superlecker!!!Am folgenden Tag war dann auch Karin wieder mit von der Partie, die heil von ihrem Ausritt zurückgekehrt war und auch die anschliessende Busfahrt überstanden hatte (man muss dazu sagen, dass man auf kolumbianischen Strassen Blut und Wasser schwitzt, weil die alle fahren wie die Bekloppten...). Also sind wir nocheinmal los auf eine kleinere Kaffeefinca, auf der man uns dann auch noch den Röstprozess in einer kleinen Pfanne über dem offenen Feuer gezeigt hat. Den frisch gerösteten und mit der Hand gemahlenen Kaffee durften wir dann probieren.
Doch Salento ist nicht nur bekannt für seinen Kaffee. Es gibt die Möglichkeit mit einem Jeep in ein naheliegendes Tal, das "Valle de Cocora" zu fahren und dort wandern zu gehen
02 - Auf dem Weg zur Kaffee-Finca
. Da wir mit den Leuten in unserm Hostel einen lustigen, aber auch sehr langen Abend hatten, waren wir natürlich nicht rechtzeitig auf den Beinen und haben den letzten Jeep verpasst (es war ja auch erst früher Nachmittag...). Also haben Alex und Dörte beschlossen doch einfach dorthin zu wandern... Das Ganze hat sich als sehr schöne, aber auch sehr ermüdende Wanderung herausgestellt. Auf einer der vielen Kuhweiden am Wegesrand, waren grad zwei Jungs dabei ihre Kühe zu melken. Da sind wir dann kurzerhand über den Zaun geklettert und haben die beiden um ein wenig Milch gebeten - und zack, hatten wir eine Flasche voll cremiger, noch warmer Kuhmilch! Frisch gestärkt gings weiter, bis wir irgendwann feststellen mussten, dass der Weg doch weiter war als wir geglaubt hatten. Also beschlossen wir, das nächste vorbeifahrende Auto anzuhalten und uns eine Mitfahrgelegenheit klar zu machen... witzigerweise war das nächste Auto ein Polizeitruck, bei dem wir tatsächlich auf der Ladefläche mitfahren durften! Dummerweise waren wir so spät im "Valle de Cocora", dass wir grade Zeit hatten etwas zu trinken und dann mit dem letzten Jeep zurückzufahren. Aber schön wars trotzdem! 

