Meine neue Familie
Trip Start
Jul 11, 2007
1
10
34
Trip End
Jul 28, 2007
Auf ein neues, ich habe die Gastfamilie gewechselt!!!
Bisher habe ich ja bei einer alleinerziehenden Mutter gewohnt. Dessen Sohn, mitlerweile um die 30, arbeitet als Informatiker. Zu Neujahr hin wurde er aber, wie wohl ziemlich viel hier, gefeuert, so dass er seine eigene Wohnung nicht mehr halten konnte und deshalb zurueck nach Hause kam.
Also brauchte ich ein neues Dach ueber Kopf. Das ging alles ziemlich flott. Erst hiess es, naechste Woche wuerde ich eine Familie besuchen. Am Samstag habe ich dann erfahren, dass ich in 5 Tagen meine Sachen gepackt haben soll und abends umziehe. Aber, ich bin ja "jung und flexibel", wie mein Tanztrainer zu sagen pflegt, und von daher war das weiter kein Problem.
Mittlerweile habe ich doch mehr als ich erwartet hatte, aber in ein paar Stunden war alles wohl verstaut.
Als Gastgeschenk habe ich allerlei weihnachtliche Schleckereien und Kleinigkeiten zusammengestellt, die gerade frisch aus der Heimat kamen, z.B. Fruechtetee, Trockenfruechte und Mandeln; ausserdem Rittersport und Kinder-Schokolade, die es hier naemlich auch gibt.
Abends haben wir alles in das Auto meiner Mummy geladen, ich bin mit dem Scooter hinterhergeduest und schon war ich umgezogen.
Das neue Haus der neuen Familie liegt etwas zentraler, aber in sehr ruhig in einer kleinen Seitenstrasse unweit eines ziemlich imposanten Tempels.
Es wohnen drei Generationen unter einem Dach: Oma und Opa, die fast nur Japanisch und Taiwanesisch sprachen, meine Eltern und ein kleiner Bruder (13) und eine Schwester (9). Es ist also richtige Familienatmosphaere angesagt und wir verstehen uns super gut. Am zweiten Abend haben wir nett zusammengesessen und Omas selbstgemachtes Abendessen verspeist und danach auf dem Hof noch ein bisschen Basketball und Federball gespielt. So viel Family hatte ich ja schon ewig nicht mehr!
Der Vater ist Photograph und Graphikdesigner, hat ein chaotisches Atelier und super gute Kameras. Hat mir gleich alles gezeigt und als ich mit dem Kostuem fuer eine Weihnachts-Uniformparty nach Hause kam, hat er mich gleich abgelichtet, mit Papierschirm, mega Flash und allem drum und dran. Er ist etwas taiwanesischer, isst ab und zu Betelnuss und raucht (sein Sohn versucht ihm beides abzugewoehnen), ist aber echt liebenswuerdig und entspannt, macht gerne Fahrradausfluege und grillt gerne in seinem Garten.
Die Familie hat zwei Hauser, eines bewohnen sie selbst, im andern ist das Atelier und oben sind um die zehn Einzelzimmer an Studis vermietet. Von diesen Zimmern habe ich auch eines, was natuerlich sehr praktisch ist, da ich quasi kommen und gehen kann wann ich will und mein eigener Herr bin. Abends bin ich aber bei der Familie im Wohnzimmer, wir koennen quatschen oder mit den Kids japanische Zeichentrickserien angucken. Es sind echt alle total lieb und nachdem mein Chinesisch mitlerweile ja auch ganz gut ist, ist alles ziemlich unkompliziert und easy.
Bisher fuehle ich mich also sehr wohl und ich bin mal gespannt, was wir so zusammen machen werden.
Bisher habe ich ja bei einer alleinerziehenden Mutter gewohnt. Dessen Sohn, mitlerweile um die 30, arbeitet als Informatiker. Zu Neujahr hin wurde er aber, wie wohl ziemlich viel hier, gefeuert, so dass er seine eigene Wohnung nicht mehr halten konnte und deshalb zurueck nach Hause kam.
Also brauchte ich ein neues Dach ueber Kopf. Das ging alles ziemlich flott. Erst hiess es, naechste Woche wuerde ich eine Familie besuchen. Am Samstag habe ich dann erfahren, dass ich in 5 Tagen meine Sachen gepackt haben soll und abends umziehe. Aber, ich bin ja "jung und flexibel", wie mein Tanztrainer zu sagen pflegt, und von daher war das weiter kein Problem.
Mittlerweile habe ich doch mehr als ich erwartet hatte, aber in ein paar Stunden war alles wohl verstaut.
Als Gastgeschenk habe ich allerlei weihnachtliche Schleckereien und Kleinigkeiten zusammengestellt, die gerade frisch aus der Heimat kamen, z.B. Fruechtetee, Trockenfruechte und Mandeln; ausserdem Rittersport und Kinder-Schokolade, die es hier naemlich auch gibt.
Abends haben wir alles in das Auto meiner Mummy geladen, ich bin mit dem Scooter hinterhergeduest und schon war ich umgezogen.
Das neue Haus der neuen Familie liegt etwas zentraler, aber in sehr ruhig in einer kleinen Seitenstrasse unweit eines ziemlich imposanten Tempels.
Es wohnen drei Generationen unter einem Dach: Oma und Opa, die fast nur Japanisch und Taiwanesisch sprachen, meine Eltern und ein kleiner Bruder (13) und eine Schwester (9). Es ist also richtige Familienatmosphaere angesagt und wir verstehen uns super gut. Am zweiten Abend haben wir nett zusammengesessen und Omas selbstgemachtes Abendessen verspeist und danach auf dem Hof noch ein bisschen Basketball und Federball gespielt. So viel Family hatte ich ja schon ewig nicht mehr!
Der Vater ist Photograph und Graphikdesigner, hat ein chaotisches Atelier und super gute Kameras. Hat mir gleich alles gezeigt und als ich mit dem Kostuem fuer eine Weihnachts-Uniformparty nach Hause kam, hat er mich gleich abgelichtet, mit Papierschirm, mega Flash und allem drum und dran. Er ist etwas taiwanesischer, isst ab und zu Betelnuss und raucht (sein Sohn versucht ihm beides abzugewoehnen), ist aber echt liebenswuerdig und entspannt, macht gerne Fahrradausfluege und grillt gerne in seinem Garten.
Die Familie hat zwei Hauser, eines bewohnen sie selbst, im andern ist das Atelier und oben sind um die zehn Einzelzimmer an Studis vermietet. Von diesen Zimmern habe ich auch eines, was natuerlich sehr praktisch ist, da ich quasi kommen und gehen kann wann ich will und mein eigener Herr bin. Abends bin ich aber bei der Familie im Wohnzimmer, wir koennen quatschen oder mit den Kids japanische Zeichentrickserien angucken. Es sind echt alle total lieb und nachdem mein Chinesisch mitlerweile ja auch ganz gut ist, ist alles ziemlich unkompliziert und easy.
Bisher fuehle ich mich also sehr wohl und ich bin mal gespannt, was wir so zusammen machen werden.

