Fähre nach Skagway und Fahrt nach Whitehorse

Trip Start Apr 16, 2013
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Trip End Ongoing


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Flag of Canada  , Yukon,
Thursday, July 4, 2013



In der Nacht zum 4. Juli, dem amerikanischen Nationalfeiertag, gibt es um Mitternacht allerorts traditionell ein Feuerwerk. Selbst die nach Alaska zugereisten Amis waren erstaunt, dass die Menschen in Juneau sich durch den dauerhaften Regen nicht von den Vorbereitungen abschrecken ließen. Es kam dann aber, wie es kommen musste: Die meisten Raketen verpufften im Regen und in den Wolken. Geknallt hat es dennoch recht laut. Die Zahl der Schaulustigen hielt sich aber durch das Wetter bedingt in Grenzen.

Pünktlich wurden wir am Morgen abgeholt und zur Fähre gebracht. Auf der Fähre sahen wir die gleiche Vorstellung wie am Tag zuvor: Regen pur.





So langsam wurde das Wetter aber etwas besser. Aus den Wolken schälten sich einige Berge hervor und auch ein Wal gab sich die Ehre. Auch das viel fotografierte Leuchtturmhäuschen konnten wir auf der Rückfahrt erkennen.

Dennoch hatten wir uns von der 4,5 Stunden Fahrt zwischen Haines und Juneau und zurück viel mehr versprochen. Immerhin sind im Hintergrund mächtige Berge und Gletscher mit bis zu 6.000 m Höhe zu "sehen". Einmal ganz davon abgesehen, dass wir auch von der Hauptstadt Alaskas nicht sehr viel hatten.








Als Haines  in Sicht kommt, kommt die Ansage, dass es bis zur Fähranlegestelle nur noch eine halbe Stunde Fahrt ist.




Nach dem Anlegen schnell runter von der Fähre, Sticker fürs Auto holen und aufs Schiff fahren, so war der Plan. Die Bürokratie bei der staatlichen Fährline in Alaska ist aber auch nicht schlecht und eine Hand weiß hier offensichtlich nicht, was die andere tut. Daher gab es unzählige Kontrollen, Fragen und Erklärungen, aber letztendlich war das Auto auf der Fähre und ich konnte mir Raben ansehen.








Pünktlich legt die Fähre ab und wir versuchen noch ein paar Gletscher zu sehen.




Dann nähren wir uns Skagway, wo drei Kreuzfahrtschiffe vor Anker liegen. Skagway ist eine ehemalige Goldgräberstadt in Alaska. Sie wurde 1897 vom Dampfschiffkapitän William Moore gegründet. Skagway liegt am Taiya Inlet, einer Bucht des Lynn Canals, und ist der Endpunkt der Alaska Inside Passage sowie der White Pass and Yukon Railway von Whitehorse über den White Pass. Skagway ist neben Haines der einzige auf dem Landweg erreichbare Ort des Alaska Panhandle.  Skagway war für die Goldgräber beim großen Klondike-Goldrausch im Jahre 1898 ein wichtiger Stützpunkt und Ausgangspunkt für die Routen über White und Chilkoot Pass. Heute hat der Ort etwa 850 Einwohner. Skagway ist nördlichster Endpunkt für Kreuzfahrten, die mit Schiffen durch die Fjorde des Alaska Panhandle unternommen werden.



Da es der 4. Juli ist, ist die Innenstadt gesperrt und alle 850 Einwohner feiern eine Party. Ein kurzer Rundgang zeigt aber, dass man hier noch ein Gefühl für die Zeit der Goldgräber bekommen kann.






Die Straße aus der Stadt heraus Richtung Norden führt erst durch ein Tal. Gegenüber kann man die alte Eisenbahnstrecke sehen, die nach ihrer Fertigstellung im Jahre 1900 vielen Mauldieren das Leben gerettet hat. Hier wurde in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts die neuste Technologie des 19. Jahrhunderts eingesetzt. Ja, wo Gold ist...



 


Wasserfälle, Flusslandschaften und Seen wechseln sich bis zum White Pass ab und dann gibt es erst die Grenzabfertigung der USA und 20 Meilen weiter den kanadischen Zoll.





























Danach geht es landschaftlich ähnlich weiter. Der Blick auf Bove Island im Yukon River ist dabei einfach der absolute Höhepunkt.









Der Mount Lorne mit über 2.000 m Höhe ist nur einer von vielen Bergen dieser Größenordnung, die links und rechts unserer Strecke zu sehen waren.


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