Tour in den Norden bis Haena Beach Park

Trip Start Apr 16, 2013
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Trip End Ongoing


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Flag of United States  , Hawaii
Friday, May 17, 2013


Heute ist der Norden von Kauai unser Ziel. Zuerst fahren wir bis zum Kilauea Nature Wildlife Reserve und Lighthouse durch, weil die Sonne für Strandaufnahmen ungünstig steht. Hier brüten noch sieben von der Ausrottung bedrohte Vogelarten. Der Leuchtturm - erbaut 1913 - wurde in den letzten Jahren grunderneuert und nach der 2. Renovierungsstufe strahlt er jetzt wieder in vollem Glanz. Das Gelände des Leuchtturms war leider noch geschloßen, aber Fotos von außen sind ja auch nicht schlecht.

  
  
  
  
 



Etwas abseitz im Ort Kilauea selbst befindet sich der Kong Long Historic Market Square. Hier haben sich kleine Geschäfte und Restaurants in den alten Häusern aus der Zeit der Zuckerrohrplantagen von vor 100 Jahren eingerichtet. Auf großen Tafeln wird die Geschichte und Entwicklung der mit der Region untrennbaren Familie Long dargestellt, die über Jahrzehnte hier ein Geschäft zur Versorgung der Plantagenarbeiter betrieben. Die Arbeiter kamen hauptsächlich aus Portugal, Japan, China und den Philipinen. Die Plantagen dagegen gehörten u.a. Engländern und Deutschen. Auf den Plantagen musste auch für die ärztliche und schulische Versorgung der Arbeiter und ihrer Kinder gesorgt werden, weil das Wegenetz auf der Insel vor 100 Jahren noch nicht existierte.

Im Tal von Hanalei wurden schon viele Pflanzenkulturen, wie Kaffee und Reis, versucht zu etablieren. Seit ca. 1930 begann man hier Taro anzubauen. Da die Nachfrage nach Taro immer mehr zurück ging und der Preis stieg, war der Anbau irgendwann nicht mehr profitabel. Auf der andern Seite hatten sich durch die permanente Bewässerung der Felder hier seltene Vogelarten niedergelassen, so dass sich die Regierung entschlossen hat, aus Naturschutzgründen den Taroanbau zu subventionieren und damit das Nature Refuge zu schützen.




Weiterhin reiht sich eine Beach und Bucht an die nächste. Manche Aufnahmen sind wie auf einer Postkarte aus der Karibik. Einige Meisterfotos sind Gudrun dabei auch gelungen.
 



 




Irgendwann ist die Straße zu Ende und schon ein paar Kilometer vorher war absolut keine Lücke mehr zu finden, um das Auto zu verstecken. Daher sind wir letztendlich einfach umgekehrt und haben in Hanalai eine Pause zum Lunch eingelegt. Hier gibt es eine alte Missions Kirche, eine kleine Shopping Mall und wieder einmal einen wundervollen Blick aufs Gebirge.





Auf dem Rückweg fahren wir kurz vor Kapaa noch einmal an die Beach. Hier an der Anahola Beach sehen wir auch zum ersten Mal in Amerika einen öffentlichen Fahrad- und Fußweg von signifikantem Ausmaß direkt an der Beach. Ja, Amiland ist nun einmal ein kapitalistisches Land durch und durch und wer das Geld hat, kann sich nun einmal seine eigene Beach kaufen, sein Haus errichten und ein Schild aufstellen; Privat! Es gibt andere Länder in der Welt, da ist Privatbesitz von Wassergrundstücken am Meer verboten. Wo wohl?




Die Hula Show heute im Coconut Place war eher nichts, nur Volksbelustigung. Dafür habe ich meine Frau geschmückt. Blume hinterm Ohr rechts=ich bin zu haben, links=ich bin vergeben.







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