Tempel und Vulkane

Trip Start Jun 08, 2006
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Trip End May 21, 2007


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Thursday, September 28, 2006

Nach all meiner Zeit an den Kuestenregionen, hats mich dann wieder mal Landeinwaerts verschlagen. Die umgebung von Yogjakarta hat einiges zu bieten und ist nach den Turbulenzen der vergangenen Monaten wieder einigermassen sicher.
Das Erdbeben welches aufgrund der Aktivitat des Vulkan Merapi ausgeloest wurde, hat besonders in den Suedlichen Vororten Jogjas grossen Schaden angerichtet, die Stadt selbst blieb unversehrt.

Der Vulkan schlaeft wieder und spuckt nur ab und zu Asche, es war moeglich auf eigenes Risiko mit Guide, einen Trek zum boesen Buben zu unternehmen. War schon noch ein Nervenkitzel, da tatsaechlich waehrend wir Merapi bestaunten, eine kleine Erruption zu sehen war:)

In der Umgebung Jogjas gibt es antike Tempelruinen zu bestaunen.
Borobudur, der groesste Buddha-Tempelkomplex wo ich einen der schoensten Sonnenaufgaenge erlebte und Prambanan, diverse Hindutempel, welche jedoch von frueheren Erdbeben stark beschaedigt wurden.

An meinem letzten Tag besichtigte ich dann doch noch die vom April 06 Erdbeben in Mitleidenschaft gezogenen Vororte Jogjas.
Ein Bild der Zerstoehrung, die schlecht gebauten Haeuser sind meist bis aufs Fundament eingestuertzt, vor allem Farmersiedlungen auf dem Lande, es hat wiedermal diejenigen getroffen, welche bereits am wenigsten hatten.
Die Stimmung hat mich sehr bewegt, ich bewunderte die Zuversicht der Leute und der eifrige Wiederaufbau der in vollem Gange ist. Vor einem eingestuertzten Haus habe ich mit einem Einheimischen gesprochen, welcher voruebergehend im Zelt neben dem Schutthaufen seines Hauses wohnt. Er hat seine halbe Familie verlohren, aber trotzdem hatte er waehrend des ganzen Gespraechs ein laecheln im Gesicht und sah positiv in seine Zukunft, wow respect!

Von Jogja gings per Bahn zurueck nach Jakarta, von wo aus es dann in den Norden SE-Asiens gehen sollte.
Mein 3 monatiger Indo-trip ist vorbei und ich schaue gespannt auf die kommende Zeit im buddhistischen Norden. Das Timing passt, denn der Ramadan hat mir mit den endlosen Gesaengen aus den Moscheenlautsprechern einige schlaflose Nachte beschehrt:)
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