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humpi
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22.02.2003, erweitert am 25.02. Humpi ist wunderschoen.... und eigtl. nur in der form eines maerchens zu beschreiben...insbesondere wenn vergangenheit und gegenwart so verwoben sind wie hier. dieser ort hier war mit sicherheit schon den ersten menschen die hier siedelten heilig. Ich bin morgens nach 12 std busfahrt ueber indische strassen aus dem bus ausgestiegen, wurde von Schleppern, verkaeufern und bettlern belagert und fand es trotzdem wunderschoen hier... Ich werde noch einige Zeit hier verbringen. leider ist das internet hier kaum zu benutzen. vorgestern habe ich 1 std versucht mails zu lesen...unmoeglich... die temperatur wird hier langsam extrem warm... insbesondere tagsueber. Die Folge ist das die meissten traveller jetzt richtung norden reisen. naja, mein Ziel hiernach heisst gokarna und liegt eine tagesreise (200 km) :)westlich von hier. Aber bis dahin ist noch viel zeit... zeit ist hier sowieso verdammt unwichtig...keiner hat eine uhr und niemand interessiert es welcher tag oder monat ist...ich habe keine ahnung ob ich jetzt schon 2 oder erst eine woche in humpi bin. Den text ueber humpi selber habe ich vorgeschrieben ( auch schon 3 mal in die tastatur getippt aber nie geschafft abzusenden...) und leider jetzt nicht dabei... wird nachgereicht....versprochen. (und eingehalten) ich schau mir jetzt den naechsten von einer unzahl tempel an.... bye Humpi zu beschreiben ist eigentlich unmoeglich, ohne ein Buch zu schreiben. Vor einigen Jahrhunderten war hier die Hauptstadt Sued-Indiens. Ueberall Tempel, riesige, lange schon zerfallene Bruecken (heute benutzt man wieder Faehren), alte Palastruinen und ein kleines Dorf. Das sind die Ueberbleisel einer ungeheuer grossen und reichen Metropole des 15. Jahrhunderts. Und die Berge...unglaubliche Berge. Ameisen sind die Menschen, und ein riesiges Kind, welches vor Urzeiten inmitten einer Oednis Steine zu Tuermen stapelte, willkuerlich und zum Teil gegen die Naturgesetze, hinterliess die Umgebung in der sie krabbeln. Einen Vorteil hat das Ganze. Ich finde beim herumwandern immer Schatten. Und gebadet wird in Klamotten. Die sind nach 15 minuten sowieso wieder trocken. Ach ja, ein echtes Elebnis ist die Fahrt mit dem Local Bus von Humpi nach Hospet...Adrenalin PUR...generell gilt hier eigtl. meiner Erfahrung nach nur eine Verkehrsregel. Wer den Groessten hat hat Vorfahrt.... eine laute Hupe ist ausserdem von Vorteil...wahrscheinlich ist das das einzige Teil was in 100 % der PKW und LKW hier voll funktionstuechtig ist.... Und noch ein anderes Vorurteil in Kurzform... Touris werden in den Tourist- Places meiner Erfahrung nach eher als wandelnde Geldsaecke denn als Menschen wahrgenommen. Eigtl. will jeder der ein Gespraech mit mir anfaengt frueher oder spaeter etwas verkaufen, geschenkt bekommen oder einfach nur Geld. Das fuehrt dann soweit das mir gestern ein Junge ca 30 min. gefolgt ist weil er einen Reisefuehrer verkaufen wollte. Nach ca. 30 min kam dann das theatralische Weinen, das auch den letzten Geldsack weich klopft... nur ich kaufe nie etwas von Kindern und gebe Kindern auch nie Geld... das Geld behalten sie sowieso nicht und die Staatliche Schule ist in Indien kostenlos, wird aber trotzdem nicht besucht weil man ja Kataloge verkaufen muss. Noch ein Wort zur Armut hier. Am Staudamm wird eine Steinstrasse gebaut. Von Frauen, die sind billiger. Ihre Arbeit besteht darin, mit einem Hammer den ganzen Tag lang Steine zu zerkleinern. Dafuer bekommen sie ca 50 Rupies pro Tag. Eine Std. I-Net kostet in Humpi 60 Rupies. Eine komplette Mahlzeit zwischen 20 und 40 Rupies. Ein Euro sind 50 RS. So, das wars... Bye
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