Hong Kong Hotels
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Gianluigi Bonelli, Hongkong
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(Fotos folgen) Wie großartig ist Hongkong! - Alle meine Erwartungen wurden erfüllt und übertroffen. Sehr lebendig, sehr sauber, sehr gedrängt, sehr super! Werd dort wohl mal für ein paar Jahre leben. Wir haben dort vier Tage ein Porträt von einem italienischem Koch gemacht.Gianluigi Bonelli. Seit über vier Jahren kocht er im "KEE-Club" in Hongkong, einem highend-Privatclub, der vom Österreicher Christian Rhomberg als Mischung aus Salon, Bar, Restaurant, Nachtclub und Lounge geführt wird. Er und seine Frau Maria haben uns auch großartig unterstützt. Es gibt wohl nichts, was die beiden nicht auf die Beine stellen könnten. "Weisst du", hat Christian zu mir gesagt,"wenn ich etwas machen will, dann mach ich es einfach." "Ach, wenns doch nur so einfach wäre" - denkt da der in Österreich geprägte. Aber Hongkong und die Rhombergs denken größer. Rund 1.500 Mitglieder dürfen im KEE Club abends die Küche des 34jährigen Italieners genießen. Eine Küche, die Bonelli in Englisch mit starkem italienischem Akzent gerne als "surrealist contemporary" bezeichnet. "Wenn jemand mein Essen sieht, soll er nur sagen: 'das ist Bonelli!'" "Bonelli" ist zum Beispiel Tabioca mit Kaviar und Mürbteigbröseln oder Ricotta-Zwiebel Ravioli mit Kürbis-Gelee - "Bonelli", das sind leichte Geschmäcker. Unser Koch des Jahrhunderts, der mit dabei war, Eckart Witzigmann kommentiert: "Man muss sich konzentrieren und nicht einfach nur reinspachteln, wie bei Spaghetti!" Gianluigi Bonelli ist voller Energie, die er angestrengt zu kontrollieren versucht - sein Gesicht ist deshalb selten ganz entspannt. Ausser wenn er herzhaft loslacht, oder voller Enthusiasmus erklärt, dass er im heute lebt und nicht wissen will, was morgen ist. Ein sympathischer Kerl, auf jeden Fall. In der Küche ist das anders. Konzentriert, kurz angebunden, mit dem Drang zur Perfektion - so muss es in diesen Geschäft wohl sein. Kreativ ist er auch ausserhalb der Küche: er schreibt Gedichte, malt und "designed" zur Zeit sein Kochbuch. Ach, und er trägt im Winter nur schwarz, im Sommer nur weiß - eine Tatsache, die in unserem Film aber keine Erwähnung findet. Viel Zeit Hongkong abseits der Filmarbeiten zu sehen war leider nicht. Aber so sind wir auch an Orte gekommen (eine entlegene Bucht in ein Fischerdorf zum Krabbenessen, in exklusive Clubs, sauteure Hotels, eine Yacht, ...), die man als normaler Tourist wahrscheinlich nicht so schnell findet. War echt genial. Werde wohl bald wieder dort sein. Im Fernsehn ist unsere "Kulinarische Weltreise - Hongkong" am Sonntag, den 2. April 2006 um 9:05 in ORF2 zu sehen.
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