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Rucksacktour mit Juliana: Tag2
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Mi, 18 juli o7
Heute hatten wir eine Tour nach Petrohue und auf den Osorno.Eigentlich hiess es, dass wir um 10Uhr abgeholt werden, aber als wir dann fertig gerichtet kurz vor 10 raus wollten, sagte uns unser Herbergsvater, dass sie auf 11Uhr verschoben wurde.Na toll! Eine Stunde unseres kostbaren Schlafes vergeudet...!Um kurz nach elf wurden wir dann von einem Kleinbus abgeholt. In unserer Gruppe waren ausser uns nur Brasilianer: ein Ehepaar, eine 4-koepfige Familie und 2 weitere Maenner. Wir fuhren am Llanquihue entlang bis nach Ensenada und dann durch den Nationalpark. Auf dem Weg nach Ensenada erzaehlte uns unser Guide von den deutschen Einwanderern, die sich hier als erste niederliessen und deren Einfluss bis heute zu spueren/sehen ist. Das stimmt! Es gibt hier Kuchen, Strudel, Clubes alemanes, typisch sueddeutsche/schweizer Holzhaeuser und viele deutsche Strassennamen.Es war interessant sich die Geschichten ueber die Deutschen anzuhoeren und lustig wenn der Guide auf Spanisch zu erklaeren versuchte, was Kuchen, Strudel, Heu und Silo ist und wenn er von den deutschen Kuehen schwaermte. "Die haben gutes Fleisch, geben viel Milch und stellt euch vor: die sind bunt!!!" Die Wunderkuehe, die wir dann nach der naechsten Kurve zu Gesicht bekamen, waren ganz normale braun-weise und schwarz-weise Kuehe. Aber eben zweifarbig-"bunt". Wow!
Der National-Park Vicente Pérez Rosales ist ein dicht bewachsener Dschungel mit moosigen Baeumen, Lianen, Bambus und vielen alten, zerfurchten Riesenbaeumen in allen Grau-, Gruen- und Braun-Toenen. In Petrohué machten wir einen Spaziergang am See "Todos los Santos" und natuerlich jede Menge Fotos. Dort oben in den Bergen sieht es aus wie in der Schweiz am Vierwaldstaedter See: Im Hintergrund mit Schnee bedeckte hohe Berge und um den See gruene, groesstenteils bewaldete Berge wie im Alpenvorland. Auf dem Rueckweg von Petrohué zum Osorno machten wir noch an den "Saltos de Petrohué" (die Wasserfaelle des Flusses Petrohué) Halt. Die Erde hier ist dunkelgrau von der Vulkanasche und auch die Felsen, durch die sich das Wasser schlaengelt sind von vulkanischem Ursprung. Das Wasser dieses Gebirgsflusses ist turkisblau bzw wenn es wieder ruhig fliesst dunkelgruen.
Nach einem Mittagessen in Ensenada, Juliana und ich haben eine Fotosession auf der verlassenen Stasse vorgezogen, gings dann auf den Vulkan hoch. Allerdings nur bis auf 1400m. Dort gab es ein bisschen Schnnee und viele kleine Krater und Lavaaufwuerfe, die teils mit Steinpflanzen bewachsen waren. Am Parkplatz fing auch der Skilift des kleinen Skigebiets Osorno an. Wir guckten uns ein bisschen um, aber es war so bewoelkt, dass man den See zwar erkennen, die Aussicht aber nicht geniessen konnte. Als es dann auch noch anfing zu stuermen und zu schneeregnen, zogen wir es vor den Heimweg anzutreten. More thumbnails ...
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