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<title>rinneaufreisen&#x27;s TravelStream&#x2122; &#x2014; Recent TravelPod.com entries</title>
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<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 14:17:52 -0400</pubDate>
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    <title>Highlights der letzten Woche &#x2014; Hong Kong, Hong Kong</title>
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    <pubDate>Thu, 09 Oct 2008 14:17:52 -0400</pubDate>
    <description>Semester in Hong Kong</description>
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        <b>Hong Kong, Hong Kong</b><br /><br />Hallo, nach einiger Zeit mal wieder!<br>Die letzten Tage verliefen in der Regel eher gleichm&#xE4;&#xDF;ig ab, daher gab es keine t&#xE4;glichen Neuigkeiten, teilweise bin ich auch einfach nicht dazu gekommen.<br>Zuerst die Uni: Mandarin l&#xE4;uft weiterhin recht gut. Die Lehrerin ist eine Perle - ich w&#xFC;rde auf Dauer wohl eine Macke bekommen, wenn ich so S&#xE4;tze wie "Die Bibliothek befindet sich neben dem Swimmingpool" immer wieder und wieder auf Aussprache korrigieren m&#xFC;sste.Am Montag hatte ich meine erste Zwischenpr&#xFC;fung in Internationalem Handel. So viel hatte ich daf&#xFC;r nicht getan, da ich ja das Sicherheitsseil von 90 % bereits hatte. Und gl&#xFC;cklicherweise hatte ich mich vorher nicht verr&#xFC;ckt gemacht - nach 25 von 45 Minuten hatte ich alles gel&#xF6;st. Es war wirklich einfach. W&#xE4;re sch&#xF6;n, wenn es so weitergeht.Daf&#xFC;r d&#xFC;rfte die Zwischenpr&#xFC;fung in Arbeitsmarkt&#xF6;konomik am n&#xE4;chsten Donnerstag knackiger werden. Aber zur Vorbereitung habe ich ja noch Zeit. Und zumindest die Theorie verstehe ich gut. Nur die Formeln und Ableitungen k&#xF6;nnten eing&#xE4;ngiger sein.Von allen Kursen, die ich derzeit habe, hat sich mein Menschenrechtsseminar als das beste Fach herauskristallisiert. Der Professor ist weiterhin ein Fest - ich gehe sehr gern hin. Zum letzten Montag musste ich meine Antwort (ca. 1000 W&#xF6;rter) auf zwei von ihm geschriebene Artikel geben. Das fand ich anfangs ziemlich schwierig, da mir viele seiner Argumente einleuchteten, aber schlie&#xDF;lich hatte ich dann doch einen Schreibwahn und konnte den Aufsatz in einem Zug runterschreiben - und er schien dem Professor auch zu gefallen.Jetzt kann ich mich vollkommen auf meine Seminararbeit konzentrieren, allerdings habe ich daf&#xFC;r noch nichts gemacht.<br>Bei meinen Inkontinenzartikeln bin ich bereits auf der Zielgeraden - nur noch 5 St&#xFC;ck von knapp 170! Ein herrliches Gef&#xFC;hl. Morgen d&#xFC;rfte ich damit durch sein. Dann fehlt nur noch der Bericht. Das Lesen hat insgesamt unheimlich viel Zeit gefressen - die kann ich in den n&#xE4;chsten Wochen gut f&#xFC;r die zwei Seminararbeiten gebrauchen.<br>Mittlerweile sind wohl auch wieder Mehrfachvisa f&#xFC;r China erh&#xE4;ltlich, so dass ich in den n&#xE4;chsten Tagen mal einen weiteren Versuch starten werde, ob ich diesmal eins bekomme.<br>Am vorletzten Wochenende war ich dann mal wieder am Strand. Diesmal war die Sonne jedoch so stark, dass ich mich ordentlich verbrannte. Es sieht recht witzig aus - alles bis auf den Badehosenstreifen ist gebr&#xE4;unt. F&#xFC;r die Chinesen war der Strand nicht so lustig, da kurz zuvor der Taifun getobt hatte. Somit waren die Umkleider&#xE4;ume lahmgelegt. Das bedeutete, dass sich alle in den Toiletten umzogen. Ich hatte mir die Badehose bereits zuhause angezogen, daher musste ich nicht darauf warten. Und vor der R&#xFC;ckfahrt schlang ich mir einfach ein Handtuch um - denn man kann es auch umst&#xE4;ndlich machen. Die asiatische Kultur ist, was K&#xF6;rper und Nacktheit angeht, ungef&#xE4;hr auf dem Stand von Europa vor 100 Jahren. Da der Gro&#xDF;teil der Badeg&#xE4;ste nicht die Toiletten zum Anziehen benutzen wollte, fuhren die meisten mit den mehr oder minder nassen Badesachen unter den anderen Klamotten nach Hause.<br>Am letzten Wochenende fand der Tag der offenen T&#xFC;r der Uni statt - sie stellte sich den Abiturienten vor. Wir Austauschstudenten wurden von dem f&#xFC;r uns zust&#xE4;ndigen Amt gefragt, ob wir den Stand "Austauschprogramme" unterst&#xFC;tzen w&#xFC;rden. Ich hatte mich f&#xFC;r 13-15 Uhr angemeldet, damit ich zuvor auch ausschlafen konnte. Dort angekommen wurde ich von Roman, meinem Mit-HU'ler eingeweiht, was es zu tun gibt, und dann ging es auch schon los.Ich platzierte mich gleich neben einem Spiel, bei dem die Besucher S&#xFC;&#xDF;igkeiten f&#xFC;r die Beantwortung von drei Fragen bekommen konnten. Die Fragen betrafen L&#xE4;nder, in denen die Uni Partnerunis hat und waren "Hauptstadt, W&#xE4;hrung, Flagge, Sprache und welche Partnerunis gibt es dort", wobei an der R&#xFC;ckwand eine Liste mit den Partnerunis hing.Und, ich muss sagen, die Antworten waren streckenweise unterirdisch. Laut den Antworten liegt Spanien in den USA, man spricht in D&#xE4;nemark und der Schweiz Englisch und der Euro ist auch nicht so richtig bekannt.Aber die Zeit verging schnell, den Jungs und M&#xE4;dels machte es Spa&#xDF; und es wurden sogar Fotos mit mir gemacht. :)Ganz speziell wurde es dann, als zwei Familien mit kleinen Kindern kamen, die kein Englisch sprachen. Die Eltern konnten zwar &#xFC;bersetzen, aber ich hatte wirklich Probleme, Fragen zu finden, die die Kinder auch beantworten konnten. Ganz besonders toll war Schweden - das kennt hier wirklich gar keiner.<br>Am letzten Sonntag habe ich f&#xFC;r jemanden gekocht. Das Kochen war kein Problem, lief alles wunderbar, es war letztlich auch "blo&#xDF;" Pasta mit Gorgonzolasauce und Rindfleischstreifen, naja, und wenig Ged&#xF6;ns in der Sauce.Viel berichtenswerter war der dazugeh&#xF6;rige Einkauf. F&#xFC;r Gorgonzolasauce braucht man, tja, was wohl? :) Und genau das fand ich erst im dritten Supermarkt und auch dort nur das letzte St&#xFC;ck. Die Sahne muss in der ersten Klasse nach Hong Kong eingeflogen worden sein und das Fleisch - wenn man etwas ohne viel Fett m&#xF6;chte ... aber man g&#xF6;nnt sich ja sonst nichts.Daf&#xFC;r war's lecker. :)<br>&#xDC;bermorgen d&#xFC;rfte ganz interessant werden. Am Abend geht es in eine moderne Tanzauff&#xFC;hrung. Und zuvor spiele ich Gastgeber f&#xFC;r den Vizepr&#xE4;sidenten der HU. Wir drei Austauschstudenten von der HU erhielten vor zwei Tagen eine E-Mail von der Asienreferentin mit der Frage, ob sich jemand um den Herrn und seine Assistentin k&#xFC;mmern k&#xF6;nnte, da der Vizepr&#xE4;sident der hiesigen Uni abgesagt h&#xE4;tte. Ich hoffe, die beiden sind nicht zu steif. Und eigentlich freue ich mich auf die Aufgabe - ich betreue ja gern Leute.<br>Sollte mir noch mehr einfallen, flechte ich es in die n&#xE4;chsten Berichte ein.<br>Habt einen sch&#xF6;nen Endspurt zum Wochenende!<br>Liebe Gr&#xFC;&#xDF;e aus Hong Kong,<br>Euer Rinne<br />
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    <title>Wochenschau &#x2014; Hong Kong, Hong Kong</title>
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    <pubDate>Fri, 26 Sep 2008 06:14:38 -0400</pubDate>
    <description>Semester in Hong Kong</description>
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        <b>Hong Kong, Hong Kong</b><br /><br />Hi!<br>Ich habe Euch im Laufe der Woche nicht vergessen, nur ist einfach zu wenig passiert, um regelm&#xE4;&#xDF;iger zu schreiben.Montag - der erste Chinesisch-Test. Lief gut und war auch einfach. Wenn ich weiterhin flei&#xDF;ig die Zeichen lerne habe ich am Ende meiner Zeit in Hong Kong das Niveau eines chinesischen Erstkl&#xE4;sslers nach 4 Wochen ... wenn das nichts ist. ;-)Mein Seminarthema wurde ebenfalls abgesegnet - es wird sich um Homorechte in Taiwan und Hong Kong drehen. Auff&#xE4;llig war nur, dass sich mein Prof. bei der Vorstellung der Themen etwas wenig Zeit f&#xFC;r mein Thema nahm ... entweder war's ihm etwas unangenehm oder es lag daran, dass ich gleich als Erster drankam.Dienstag und eigentlich auch Mittwoch standen im Zeichen des Taifuns Hagupit. Am Mittag wurde es ein wenig luftiger, dann kam Regen und der Abend f&#xFC;hlte sich wie ein typischer Herbststurm in Deutschland an. Man h&#xE4;tte wohl rausgehen k&#xF6;nnen - viele HongKongesen machen das auch, zumindest noch bei Stufe 8 von 10. Ich nutzte es aber lieber als Gelegenheit, um mich mal wieder meinen Inkontinenzartikeln zu widmen.Sowohl gestern als auch vorgestern Abend waren jeweils recht sch&#xF6;n. Mittwoch, nach mit den Sturmnachwehen und daher nicht ganz so hei&#xDF;, erkundete ich mit Ian aus Shanghai die Uferseite Richtung Norden. Abgesehen davon, dass es zwischen Fluss und Promenade nur Steine gab, wie eine Mole, hatte es totales Strandpromenadenflair - sanftes Licht, leichter Wind, salzige Luft. Die vielen Kakerlaken und zwei ziemlich gro&#xDF;en, flachen Spinnen radiere ich aus dem Bild einfach raus, das w&#xFC;rde Euch wohl nur irritieren.&#xA0;Gestern Abend machte ich mich noch einmal allein auf diesen Weg, diesmal mit z&#xFC;gigerem Tempo und seltsamerweise ohne Kakerlaken und Spinnen (warum die nicht da waren, leuchtete mir sp&#xE4;ter ein).Ein guter Teil meines Weges am Wasser entlang war leider etwas weniger idyllisch, weil die Autobahn genau auf der anderen Seite entlang f&#xFC;hrte. Aber, was soll's - ich hatte ein Ziel (recht weit entfernte Lichter).Kaum am Ziel angekommen fing es dann, quasi als Belohnung, auch schon wie aus Eimern an zu regnen. Bei 30 Grad macht das jedoch weniger. Ich nehme an, dass das "Viehzeug" deshalb nicht auf der Promenade war, weil die den Regen schon witterten ...F&#xFC;r den R&#xFC;ckweg nahm ich dann die Bahn. Klitschnass zur&#xFC;cklaufen wirkte nicht so verlockend. Da ist es doch gleich viel sch&#xF6;ner, in einer vollkommen runtergek&#xFC;hlten Bahn zu sitzen ... ;-)<br>Und heute war bisher nicht so viel los. Artikel, W&#xE4;sche und ein wenig Surfen im Internet.Zur W&#xE4;sche noch eine kleine Bemerkung. Ich hatte ja letztens gedacht, dass ich besonders schlau war, als ich die Temperatur auf "Warm" stellte. Wie sich aber nun zeigte, verf&#xFC;gt die Maschine gar nicht &#xFC;ber einen Warmwasseranschluss - und Heizst&#xE4;be scheint das Modell nicht zu besitzen.Und, wenn Ihr teilweise meine Wei&#xDF;w&#xE4;sche s&#xE4;het ... ich schweige lieber. Nennen wir es eher grau oder "wie Gips". Bei 30 Grad, eine halbe Stunde lang kann das einfach nichts werden.&#xA0;Aber Unterw&#xE4;sche kostet hier gl&#xFC;cklicherweise nicht die Welt. Da werde ich wohl zwischendurch mal gro&#xDF;z&#xFC;gig entsorgen.<br>Ansonsten f&#xFC;r die j&#xFC;ngeren Leser und Technikfreunde: Seit gestern ist das gro&#xDF;e iPhone in Hong Kong ohne Kartenbindung erh&#xE4;ltlich, f&#xFC;r ca. 550 &#x26;euro;. Sollte jemand Interesse haben, einfach mal melden. Ich w&#xFC;rde das dann bestellen und weiter nach Deutschland schicken.<br>Heute Abend geht's auf die Piste: Erst Kino, dann Abendessen (was dringend n&#xF6;tig ist, da ich bisher nur einen Joghurt hatte und mir bereits etwas flau ist) und danach noch Tanzen, soweit das m&#xF6;glich ist, wenn man in einer Menschentraube steht, die einem kaum Platz l&#xE4;sst.<br>Habt ein sch&#xF6;nes Wochenende!<br>Gr&#xFC;&#xDF;e und K&#xFC;sse,<br>Rinne :)<br />
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    <title>Geburtstagswochenende &#x2014; Hong Kong, Hong Kong</title>
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    <pubDate>Mon, 22 Sep 2008 23:47:51 -0400</pubDate>
    <description>Semester in Hong Kong</description>
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        <b>Hong Kong, Hong Kong</b><br /><br />Hallo! :)<br>Der Freitag ... der Tag war insgesamt ruhig. Ich war eigentlich nur bummeln. Abends dann Indisch essen. In einem Marktgeb&#xE4;ude, das auch irgendwo in Indien h&#xE4;tte stehen k&#xF6;nnen - mit praktisch nur Indern/Pakistanis und ein paar Schwarzen.Interessant war mal wieder, dass auch in diesem Restaurant die Aufmerksamkeit generell mehr mir galt als meiner einheimischen Begleitung. Entweder sehe ich einfach mehr wie ein Geldautomat aus oder es ist noch der alte Kolonialschliff, der dort nachwirkt.Den Absacker gab's im Starbucks mit der besten Aussicht der Stadt: Vom Festland auf Hong Kong Island. Wie schon mal beschrieben - nachts ist es der Hit.<br>Mein Geburtstag fing recht ruhig an. Ich verbrachte recht viel Zeit damit, die E-Mails und Gl&#xFC;ckw&#xFC;nsche zu lesen. Vielen Dank daf&#xFC;r! Ich habe mich sehr dr&#xFC;ber gefreut. :)Am Nachmittag - ich hatte mich zuvor mit allerlei ungesundem, aber leckerem Zeug im nahe gelegenen Einkaufszentrum vollgestopft - spazierte ich am Kanal entlang bis zur Uni. Der Teil des Weges, der dann an den Kl&#xE4;rwerken vorbeif&#xFC;hrt, muss zwar nicht unbedingt in einem Reisef&#xFC;hrer aufgef&#xFC;hrt werden, aber Spa&#xDF; machte es doch. Nur sollte man so eine Tour vielleicht nicht bei 35 Grad und krachender Sonne ohne Getr&#xE4;nke machen. Als ich irgendwann wieder an der Uni angekommen war, war ich nur noch verschwitzt und durstig.Zum Abendessen war ich verabredet - eine tolle Pizzeria, es muss ja nicht immer asiatisch sein. Bevor wir weiter zogen, ging es nochmal zur&#xFC;ck in die Wohnung. In unserer Abwesenheit hatten die Katzen den von mir mitgebrachten Beutel mit Katzenspielzeug entdeckt - und das Katzengras gro&#xDF;z&#xFC;gig in der K&#xFC;che verteilt. Ganz klasse. Daf&#xFC;r kam das Spielzeug so gut an, dass Fei &#xFC;ber den Saustall hinwegsah.Und dann wurde ich richtig &#xFC;berrascht - er hatte f&#xFC;r mich einen Geburtstagskuchen besorgt. :-D So richtig mit allem, was dazu geh&#xF6;rt.Und der sah nicht nur gut aus, sondern schmeckte auch noch. Bilder dazu folgen in K&#xFC;rze.Wir lie&#xDF;en den Abend in dem Laden ausklingen, in dem ich die letzten zwei Samstag Abende bereits verbracht hatte.<br>Von Vicky, der Pflegemama von Cooper und Yuna kam auch eine Nachricht. Lest selbst:Die Katzen haben sich jetzt gut eingelebt. Yuna hat sich Bodo (Vickys Mann, d. Redaktion) ausgesucht als Freund und Cooper schmust gerne mit Melly (Vickys Tochter, d. Red.). F&#xFC;r Yuna haben wir eine menge Spitznamen in der Zwischenzeit - neben Zicke. Sie ist so kugelrund - wenn sie flach liegt auf dem Bauch sieht sie aus wie eine Kegelrobbe!! Und seit heute ist sie auch der Russenschreck!!&#xA0;<br>Sie durften bisher auf den Balkon gehen. Meistens sa&#xDF; sie ruhig auf dem Stuhl und genoss die Luft. Heute war sie auch drau&#xDF;en. Und da klingelten die russischen Nachbarn ??? Ob wir eine schwarze Katze mit gr&#xFC;nen Augen h&#xE4;tten? Sie war gerade bei denen im Wohnzimmer und die hatten "sich fast zu Tode erschrocken". Sie ist scheinbar &#xFC;ber die Blumenkasten von uns zu denen in die Wohnung gegangen!! Jetzt ist sie der Russenschreck - und Stubenarrest ist angesagt wenn keine Aufsicht auf dem Balkon m&#xF6;glich ist.&#xA0;Und sie hat Futterneid - sie g&#xF6;nnt Cooper gar nichts. Ich muss sie getrennt f&#xFC;ttern damit er &#xFC;berhaupt was abkriegt. Aber der beginnt sich auch zu behaupten - sehr langsam. Sie sind sonst ganz lieb - haben eine gute Routine und schlafen nachts ganz ruhig. Die m&#xF6;gen auch die Abende, wenn wir ruhig im Wohnzimmer sitzen - dann legen sie sich auch hin und pennen.<br>Abgesehen vom Futterneid klingt es eigentlich wie bisher.&#xA0;<br>Sonntag war Ausschlafen angesagt. Abends war ich zu Hot Pot verabredet. Das ist ein wenig wie Fondue mit Br&#xFC;he. Normalerweise sind die Zutaten dann f&#xFC;r Europ&#xE4;er etwas "eigenartig", um es freundlich auszudr&#xFC;cken. Aber meine Begleitung war gn&#xE4;dig, so dass weder Affenhirn, H&#xFC;hnerf&#xFC;&#xDF;e noch Innereien bestellt wurden.Au&#xDF;erdem hatte ich das kleine Erfolgserlebnis, dass man die chinesischen Zeichen wohl doch lernen kann - wenn man sich mal hinsetzt und sich die Zeit daf&#xFC;r nimmt. Die alt-bew&#xE4;hrte K&#xE4;rtchenmethode wirkte gut. Nach meiner R&#xFC;ckkehr konnte ich den weltbewegenden Dialog "Guten Tag, ich bin Wang. Wie hei&#xDF;t Du?" - "Ich hei&#xDF;e Vincent. Woher kommst Du?" ... ohne Lautschrift lesen. Na wenn das nichts ist.Da mir die Lernmaterialien nicht so gut gefallen, habe ich mir auch gleich noch "Ein chinesisches Schriftzeichen pro Tag" und einen Kasten mit den wichtigsten 400 Schriftzeichen geg&#xF6;nnt. Alles f&#xFC;r die Bildung. :)<br>Ganz liebe Gr&#xFC;&#xDF;e,<br>Euer Rinne<br />
    ]]></content:encoded>
</item><item>
    <title>Haustierh&#xF6;lle &#x2014; Hong Kong, Hong Kong</title>
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    <pubDate>Wed, 17 Sep 2008 21:50:24 -0400</pubDate>
    <description>Semester in Hong Kong</description>
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        <b>Hong Kong, Hong Kong</b><br /><br />Zuerst einmal vielen Dank f&#xFC;r die Aufkl&#xE4;rung zu den Lampions. Dann ist die Tradition wohl wieder sehr katholisch/christlich - und wurde im Osten nur noch als Rumpf genutzt.<br>Wobei mich gewundert hat, dass vor Weihnachten auch gefastet wurde - das Mittelalter scheint wirklich kein Spa&#xDF; gewesen zu sein. St&#xE4;ndig musste da gefastet werden, vor Weihnachten, vor Ostern ... man h&#xE4;tte das alles auch ein wenig besser einteilen k&#xF6;nnen. ;-). <br>Wer jetzt denkt "Was schreibt er da eigentlich, ist er besoffen?" - sollte einfach mal kurz ins G&#xE4;stebuch schauen.<br><br>Heute dann mal wieder Putonghua. Was habe ich heute gelernt? Hmm, dass jemand im B&#xFC;ro ist und nicht im Klassenraum und wie man Fragen stellt. <br>Ganz, ganz langsam geht es in die Richtung, dass man auch im t&#xE4;glichen Leben leidlich &#xFC;ber die Runden kommen k&#xF6;nnte - wenn die Einheimischen die Sprache spr&#xE4;chen. Allerdings ist's f&#xFC;r mich ja so, als w&#xFC;rde ich in den Niederlanden Deutsch lernen. Richtige &#xDC;bungsm&#xF6;glichkeiten au&#xDF;erhalb des Unterrichts gibt es nicht. Was mir allerdings schon vorher klar war - es ist nicht als Jammern zu verstehen.<br><br>Als ich am Sonntag bei Fei war, sah ich auch seine Katzen - und musste aber feststellen, dass die beiden &#xFC;berhaupt kein Katzenspielzeug hatten.<br>Und das geht ja nun wirklich nicht. Daher suchte ich in den letzten Tagen im Internet nach Informationen, wo man so etwas in Hong Kong bekommen k&#xF6;nnte. Um es vorweg zu nehmen - ein Trauerspiel. Sollte jemand von Fressnapf das hier lesen - zumindest was die Konkurrenz angeht, ist der Markt traumhaft.<br>Es war wieder das gestern beschriebene "Eine Stra&#xDF;e - ein Ladentyp"-Prinzip. Abgesehen davon, dass das Angebot an Spielzeug im Allgemeinen und Katzenspielzeug im Speziellen erschreckend gering war (Cooper und Yuna haben ungef&#xE4;hr so viel Auswahl, wie in 3-4 L&#xE4;den insgesamt angeboten wurde), und die Preise teilweise abartig (7 &#x26;euro; f&#xFC;r zwei Schaumstoffb&#xE4;lle - ich dachte wirklich, es hackt) , h&#xE4;tte jeder Tierschutzaktivist geweint. Und die Kaste der Tierpsychologen h&#xE4;tte sich freudig die H&#xE4;nde gerieben.<br>Generell wurden nur Hunde und Katzen  angeboten. Es ist dann wirklich grauenvoll zu sehen, dass ein Hund von der Gr&#xF6;&#xDF;e eines jungen Labradors in einem K&#xE4;fig mit Plastikboden gehalten wird, der nicht mal so gro&#xDF; wie ein Schreibtisch ist.<br>Oder zwei junge Pudel auf ca. 1 x 1 m.<br>Logischerweise waren die Tiere entweder apathisch oder v&#xF6;llig quirre. Kein sch&#xF6;ner Anblick.<br>Allerdings ist es in Kulturen wie der Chinesischen, die Tiere als zweitrangig betrachten, wohl kaum anders zu erwarten.<br><br>Nichtsdestotrotz war die Ausbeute an Spielzeug nicht so &#xFC;bel. Was ich nicht finden konnte, war etwas zum Krallen wetzen. Also nicht f&#xFC;r mich - ich bin mit meinem Clipper ganz zufrieden. <br>Auch hier ist der Markt wohl noch nicht so richtig ausgereizt.<br>&#xC0; propos Clipper, ganz besonders lieb sind mir die G&#xE4;ste in der U-Bahn, die sich entweder die Damenb&#xE4;rte zupfen oder gar die N&#xE4;gel schneiden. Da man in der Bahn nicht essen oder trinken darf, besteht zwar nicht die Gefahr, dass man mit seinem Kaffeebecher im "Zielgebiet" steht - aber widerlich ist's trotzdem.<br><br>Das Abendessen war wieder typisch Chinesisch - viel Fleisch, nicht so viel Gem&#xFC;se. <br><br>Gute Nacht!<br><br>Rinne :)<br />
    ]]></content:encoded>
</item><item>
    <title>Und nochmal der Strand &#x2014; Hong Kong, Hong Kong</title>
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    <pubDate>Wed, 17 Sep 2008 21:27:17 -0400</pubDate>
    <description>Semester in Hong Kong</description>
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        <b>Hong Kong, Hong Kong</b><br /><br />Gestern Abend fiel mein Entschluss, dass ich die heutigen drei Stunden einfach mal "&#xFC;berspringe" - das Skript f&#xFC;r die eine Vorlesung ist sehr gut, so dass ich das allein aufarbeiten kann. Und f&#xFC;r die Einf&#xFC;hrung in chinesisches Denken habe wir ein Buch bekommen - das ist sehr viel hilfreicher als die lustige Mao-Buddha-Kreuzung.<br><br>Und deshalb ging es wieder zum Strand. Die Fahrt war entspannt. Einzig das Finden des Busbahnhofs war nicht ganz leicht - ich hatte gestern wohl nicht so richtig aufgepasst, wie wir gegangen waren. Aber was soll's - schlie&#xDF;lich kam ich am Strand an.<br>Erwartungsgem&#xE4;&#xDF; war es leer, g&#xE4;hnend leer. <br>Daher benahm ich mich auch wie ein typischer Tourist und zog mich am Strand um - hinsetzen, Hand dr&#xFC;ber, und Buchse tauschen - das ist ja nicht so ein gro&#xDF;er Akt. Und erregte keinerlei Aufsehen.<br>Nach einer Weile gesellte ich mich zu einer Gruppe von Frisbee-Spielern - ich brauche selbst auch eine hier. Am Strand schreit es ja f&#xF6;rmlich danach. <br>Gestern hatte ich meine Begleitung gefragt, wo man denn eine Frisbee bekommen k&#xF6;nnte. Zuerst meinte er allen Ernstes "Am Bahnhof" - ich bohrte dann noch etwas weiter und bekam schlie&#xDF;lich die Antwort, dass ich es in einem gewissen Stadtteil mal probieren sollte.<br>Ungef&#xE4;hr so wie "Du suchst 'ne Skiausr&#xFC;stung - dann fahr mal nach Steglitz" - ganz pr&#xE4;zise. Wobei dieses mittelalterliche Prinzip von "Eine Stra&#xDF;e - ein Ladentyp" in Teilen wirklich noch existiert.<br><br>Die R&#xFC;ckfahrt war nicht so toll. Ich machte mich kurz nach 5 auf den Weg. Da angeblich alle in Hong Kong erst zwischen 19 und 21 Uhr Feierabend machen, dachte ich, dass ich so den Berufsverkehr umgehen k&#xF6;nnte.<br>Wenn die Arbeitszeiten wirklich so sind, frage ich mich, warum ich erst ewig mit dem Bus im Stau steckte (was am Tag davor nicht der Fall war) - und die U-Bahn dann krachend voll war. <br>Aber schlie&#xDF;lich wird's wohl auch hier so sein, dass es einfach besser klingt, wenn man sagt, dass man schindert wie ein Pferd.<br><br>Am Abend traf ich mich mit einem Studenten meiner Uni. Mit ihm entdeckte ich nach dem Abendessen einen Weg am Fluss entlang, der fast schon als "richtig sch&#xF6;n" zu beschreiben w&#xE4;re - wenn man in der Stadt kaum Gr&#xFC;n zu Gesicht bekommt, wird man wohl weniger w&#xE4;hlerisch. <br>Was nicht hei&#xDF;t, dass Hong Kong keine gr&#xFC;nen Ecken hat - aber daf&#xFC;r muss man erstmal recht weit fahren - und dorthin bin ich bisher noch nicht vorgedrungen. <br>Auch das Sitzen auf Rasen ist generell nicht m&#xF6;glich.<br>Jedenfalls war der Weg mit B&#xE4;umen ges&#xE4;umt und der Fluss gef&#xFC;llt mit kleinen Fischen. Letztere lockten auch zwei Katzen an, die selbst f&#xFC;r europ&#xE4;ische Verh&#xE4;ltnisse gut gen&#xE4;hrt aussahen. Scheinbar sind Fische manchmal doch nicht so schnell wie die Mietzen. :)<br><br>Wir verplauderten uns ein wenig und bekamen dann aber doch noch den letzten Zug zur&#xFC;ck zur Uni.<br><br>Und dann ging es auch schon ins Bett.<br />
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</item><item>
    <title>Wochenende mit Feiertag &#x2014; Hong Kong, Hong Kong</title>
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    <category>Travel Blogs</category>
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    <pubDate>Mon, 15 Sep 2008 23:28:51 -0400</pubDate>
    <description>Semester in Hong Kong</description>
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        <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="10" align="right" width="250">
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        <b>Hong Kong, Hong Kong</b><br /><br />Nach etwas l&#xE4;ngerer Pause mal wieder - dann mal los.<br><br>Freitag: Eigentlich nichts Besonderes. Ein ruhiger Tag mit einem angenehmen Abendessen und irgendwann dann ein Anruf, der zu einem "Wir sehen uns ja bald wieder" f&#xFC;hrte. Ganz herrlich. ;-)<br><br>Samstag war ereignisreicher, da ich eine F&#xE4;hre nach Macau nahm. Das Finden der F&#xE4;hre war bereits ein Erlebnis, da ich zum &#xFC;blichen Pier gegangen war, die F&#xE4;hren nach Macau aber nicht von dort ablegen. Also z&#xFC;gig eine smart-gekleidete, junge Frau gefragt (Volltreffer, gutes Englisch und Ortskenntnisse), die mir dann den Weg erkl&#xE4;rte.<br>Die Ausreise aus Hong Kong lief recht problemlos. Und die &#xDC;berfahrt war toll. Beinfreiheit und ein nicht zu starkes Wiegen. Ein paar Mal d&#xF6;ste ich gut weg.<br>Die Einreise nach Macau war dagegen nicht so spektakul&#xE4;r. Es dauerte eine kleine Ewigkeit - und irgendwie scheint auch alles &#xFC;bers Wasser einzureisen. Danach dann raus, Taxi geschnappt und ab in Richtung Altstadt. (Letztlich gibt es, grob gesagt, nur Casinos oder die Altstadt). Nach Gl&#xFC;cksspiel war mir an diesem Tag mal nicht. ;-)<br>Nur ein interessanter Fakt zu den Casinos: Macau soll mehr Geld mit Gl&#xFC;cksspiel einnehmen als Las Vegas, wer h&#xE4;tte das gedacht.<br><br>Und dann die Altstadt, tja. Zuerst lie&#xDF; ich mich ein wenig treiben. Das war nicht soo spa&#xDF;ig, da alle Touristen letztlich in der Altstadt ankommen. Und gro&#xDF;artig "alt" erschien da wenig. Also was an portugiesischen Einfluss erinnerte. Es wirkte eher wie eine gro&#xDF;e Fu&#xDF;g&#xE4;ngerzone - aber das kann ja bereits eine Attraktion sein, wenn man sonst &#xFC;berall mit dem Auto hinkommt und bummeln nur von Einkaufszentren gew&#xF6;hnt ist. <br><br>Somit entschied ich mich dann, zu den Glanzlichtern zu laufen. Zuerst zur Ruine einer Kirche. H&#xFC;bsch anzusehen. Und angeblich die kunstvollste katholische Kirche, die je in Asien errichtet wurde. Weiter ging es zur Festung (endlich ein bisschen gr&#xFC;n) und anschlie&#xDF;end zum Museum von Macau.<br>Letzteres war interessant gestaltet, zwar nicht sonderlich gro&#xDF;, aber eine gute Auszeit vom Trubel in der Altstadt.<br><br>Danach lie&#xDF; ich mich nochmal treiben. Diesmal mit mehr Erfolg. Ich kam in Stra&#xDF;en, die normalerweise kaum ein Tourist besuchen wird, weil es eigentlich nichts zu sehen gibt - au&#xDF;er dem allt&#xE4;glichen Leben. Es war das Bild, das ich bereits aus anderen L&#xE4;ndern der Region kannte - kleine, offene L&#xE4;den auf Stra&#xDF;enh&#xF6;he, dar&#xFC;ber dann meist Wohnungen. Alles ein wenig dreckig und recht ruhig. Aber sch&#xF6;n. Nur leider trieb ich in die komplett falsche Richtung, aber das hat Treibenlassen wohl so an sich.<br>Das Sch&#xF6;ne an Macau ist, dass ich die Schilder der H&#xE4;ndler in der Regel gut verstehen konnte, da die Schilder meist auch in Portugiesisch angegeben wurden. Und schriftlich ist es von Spanisch nicht so weit entfernt.<br>Das Portugiesische hat sogar noch so viel Einfluss, dass ein kleines chinesisches M&#xE4;dchen, dem ich kurz half, auf Portugiesisch "danke" sagte. :)<br>Irgendwann hatte ich einen Park erreicht. Auch hier wieder der Portugiesen-Einfluss, da ein regelrechter Fitness-Park aufgestellt war. Das habe ich bisher nur in Brasilien gesehen, das ja bekanntlich auch viel von Portugal abbekommen hat. :)<br>Generell war der Park von alten Menschen bev&#xF6;lkert, die sich alle mehr oder minder geschlechts-getrennt voneinander aufhielten. Die M&#xE4;nner spielten Karten oder d&#xF6;sten, meist im Sitzen, w&#xE4;hrend die Damen zumeist in Gruppen zusammen standen und schwatzten.<br><br>Nach dem Park passierte nicht mehr so viel. Ich &#xFC;berlegte noch kurz, ob ich einen Strandabstecher machen sollte, entschied mich aber dagegen, da kein vern&#xFC;nftiger Busplan zu finden war (der Nachteil, wenn man ohne Einheimischen dort ist) und eine Taxifahrt zu teuer gewesen w&#xE4;re.<br><br>Also zur&#xFC;ck auf die F&#xE4;hre. Gleiches, eind&#xF6;sendes Gef&#xFC;hl. Diesmal leider mit weniger Beinfreiheit.<br><br>Den Abend war ich unentschieden zwischen "Ausgehen - nicht ausgehen" - ersteres siegte dann. Ich ging zwar allein aus, aber diesmal gefiel mir die Musik besser. Und zum Beobachten von Menschen braucht man ja auch eigentlich keine Begleitung. Zum Anl&#xE4;cheln auch nicht. :)<br><br>Sonntag ... eigentlich war ich f&#xFC;r einen Strand verabredet. Mit dem jungen Mann von Donnerstag. Der rief dann allerdings so sp&#xE4;t an, dass wir aus dem Strand eine kleine Bergwanderung machen wollten. Eigentlich total beknackt bei ca. 33 Grad. Aber, tja.<br>Letztlich wurde auch daraus nichts. Der Gute war eher kaputt vom vorigen Tag, so dass wir uns eine DVD anschauten. Und ich mal wieder eine Wohnung von innen sah. Diesmal im Stil eines alten chinesischen Hauses. Ziemlich gro&#xDF; f&#xFC;r eine Person in Hong Kong. Sogar mit (wenigen) Pflanzen und zwei Katzen. Und auch die Katzen sind hier kleiner, nicht nur die Menschen. Cooper und Yuna sind dagegen f&#xF6;rmlich Riesen.<br><br>Abends ging es zum Laternenfestival, denn Sonntag war Mitt-Herbst-Festival, das ungef&#xE4;hr den Stellenwert von Ostern bei uns hat. Man trifft sich mit Freunden bzw. der Familie und isst Mondkuchen - kleine, recht reichhaltige K&#xFC;chlein, mit unterschiedlichen F&#xFC;llungen. Und man sieht auch Erwachsene mit Laternen.<br>Dabei fiel mir ein, dass wir als Kinder doch auch Lampion-Umz&#xFC;ge hatten, meist im Kindergarten. Ich habe allerdings total vergessen, warum wir das gemacht haben - gab es einen speziellen Anlass? F&#xFC;r eine kleine Aufkl&#xE4;rung per E-Mail oder G&#xE4;stebuch w&#xE4;re ich total dankbar. :)<br><br>Und heute ging es dann endlich an den Strand. Die Fahrt dorthin war einfach und so nachvollziehbar, dass ich auch allein hingehen werde. Das Wasser war warm, der Sand feink&#xF6;rnig-hell und der Strand eigentlich nicht zu voll, wenn man davon ausgeht, dass heute ein Feiertag ist. Und man sollte sich auch nicht von den Leuten an Land t&#xE4;uschen lassen. Nur weil man an den Strand geht, hei&#xDF;t es hier noch nicht, dass man auch ins Wasser geht. Es ist wohl wirklich so, dass viele Asiaten nicht schwimmen k&#xF6;nnen. Und auch nicht besonders gern braun werden.<br>Weitere Besonderheiten: Es gibt Umkleider&#xE4;ume, &#xE4;hnlich wie in Sporthallen. Damit man sich auch ja nichts abguckt, wenn man sich am Strand umzieht.<br>Daf&#xFC;r sind die Duschen dann wieder f&#xFC;r alle - was dazu f&#xFC;hrt, dass alle in "Bademode" duschen - da geht der Sand ganz besonders gut raus. <br><br>Auf dem R&#xFC;ckweg nach Hause machte ich noch einen Abstecher &#xFC;ber die Innenstadt. Da heute wie gesagt Feiertag ist, hatten die philippinischen Haushelferinnen frei (sonst nur 1 Tag pro Woche). Ich erkenne sie eigentlich immer nur daran, dass es viele Frauen in Gruppen sind. <br>Dann mal die Frage an die Leserschaft: Wie w&#xFC;rdet Ihr Euren freien Tag fernab der Heimat gestalten? Sicherlich mit Freundinnen, das schon. Aber man w&#xFC;rde doch sicherlich irgendwohin fahren, wo es ein wenig sch&#xF6;n ist.<br>Nicht so die gemeine Philippinerin! Nur ganz wenige machen sich auf an den Strand. Der Gro&#xDF;teil sitzt in der schwitzig-staubig-hei&#xDF;en Innenstadt auf dem Boden und spielt Karten oder liest. Selbst an Hauptstra&#xDF;en. Sehr gesund sah das jedenfalls nicht aus.<br><br>Da das Wochenende insgesamt recht aktiv war, wird der heutige Abend eher ruhig.<br><br>Ich umarme Euch - liebe Gr&#xFC;&#xDF;e,<br><br>Rinne<br />
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</item><item>
    <title>Gelungener Tag &#x2014; Hong Kong, Hong Kong</title>
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    <category>Travel Blogs</category>
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    <pubDate>Fri, 12 Sep 2008 06:27:34 -0400</pubDate>
    <description>Semester in Hong Kong</description>
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        <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="10" align="right" width="250">
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        <b>Hong Kong, Hong Kong</b><br /><br />Die Nacht war mal wieder zu kurz ... aber was soll's, ich bin ja nicht zum Schlafen nach Hong Kong gekommen. <br><br>Die Vorlesungen liefen gut. Im ersten Block "Internationaler Handel" hatte ich sogar ein kleines Erfolgserlebnis. Der Professor meinte mittendrin, dass er mit den Zahlen aus dem Lehrbuch nicht auf die L&#xF6;sung komme und daher die Zahlen ver&#xE4;ndert h&#xE4;tte.<br>Wenn aber jemand zeigen k&#xF6;nne, wie der Autor auf die angegebene L&#xF6;sung komme, g&#xE4;be es in der ersten Klausur (25 % der Gesamtnote) das hiesige &#xC4;quivalent einer 1,3, egal wie bl&#xF6;d man sich anstellt.<br>Eigentlich sollte man daf&#xFC;r zuhause ein wenig &#xFC;ber dem Buch br&#xFC;ten, aber ich dachte mir, dass das doch auch so zu l&#xF6;sen sein muss. Viel schneller als gedacht kam ich bereits in seiner Vorlesung auf die L&#xF6;sung, so dass ich die nach der Vorlesung vorstellen konnte. Sie gefiel ihm - und nun ist die erste Klausur in diesem Fach bereits im Sack.<br><br>Der Nachmittag war eigentlich ereignislos, aber daf&#xFC;r hochproduktiv. Ich habe ganze 10 Artikel geschafft. Das Gef&#xFC;hl danach war fabelhaft. Zur Belohnung ging es erstmal zu Ikea. Ich brauchte noch ein Badetuch. Und es hat sich als praktisch herausgestellt, dass man seinen Toast eben nicht auf der Tischplatte schmiert, sondern daf&#xFC;r einen Teller nimmt. ;-) <br>H&#xE4;tten sie dort auch Pflanzen gehabt, s&#xE4;he mein Zimmer jetzt auch gr&#xFC;ner aus, aber man kann ja nicht immer alles ...<br><br>Zum Abendessen war ich mal wieder verabredet. Der junge Mann war unheimlich angenehm. Ruhig ohne &#xF6;de zu wirken. Er wird jedenfalls wieder gesehen. :) <br>Mit ihm hatte ich dann auch das erste Abendessen au&#xDF;erhalb von klimatisierten R&#xE4;umen. Dank gro&#xDF;em Ventilator und schon recht sp&#xE4;ter Stunde war es sehr angenehm. Hardcore-Europ&#xE4;ern w&#xFC;rde es wohl ein bisschen anders werden. Aber in solchen Ecken schaut man einfach nicht in die K&#xFC;che. Und geschmeckt hat es. <br>Einzig von der Einstellung "Ach, nimm H&#xFC;hnchnen, das geht immer" sollte ich mich verabschieden. Bei Huhn ist hier fast immer alles dran ... Knochen, Knorpel, Zeugs ... man kann das zwar ausspucken. Aber daf&#xFC;r bin ich dann wohl doch zu europ&#xE4;isch. Und Rind ist ja auch ganz lecker - da schaffen sie es nicht so ohne Probleme, einen Knochen unterzubuddeln.<br><br>Zwei weitere Beobachtungen: Ich brauchte Briefmarken und konnte nicht so recht eine Post finden. Aber daf&#xFC;r gibt es ja den Posttruck, der werkt&#xE4;glich einige Zeit auf dem Unigel&#xE4;nde parkt. Wie mir dann erz&#xE4;hlt wurde, bekommt man da zwar alles, nur keine Briefmarken. Logisch, ist ja nur die Post. ;-) Die gibt's daf&#xFC;r im Supermarkt.<br>Und, als ich vorgestern in einer Drogerie umherlief, fielen mir irgendwann die Pillenpackungen ins Auge. Eine Menge von Bayer Schering war dabei - und alles komplett ohne Rezept.<br><br>Viele Gr&#xFC;&#xDF;e,<br><br>Rinne<br><br>PS: Da h&#xE4;tte ich es doch jetzt schon wieder vergessen - meine hiesige Adresse, auf vielfachen Wunsch:<br><br>Ren&#xE9; Sch&#xFC;ler<br>c/o International Asian Studies Programme<br>Office of Academic Links<br>Lady Ho Tung Hall<br>The Chinese University of Hong Kong<br>Shatin, N.T., Hong Kong SAR<br><br>(ganz &#xFC;bersichtlich, ich wei&#xDF;)<br />
    ]]></content:encoded>
</item><item>
    <title>Willkommen in China ... ach, nee, doch nicht &#x2014; Hong Kong, Hong Kong</title>
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    <category>Travel Blogs</category>
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    <pubDate>Wed, 10 Sep 2008 12:53:08 -0400</pubDate>
    <description>Semester in Hong Kong</description>
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        <b>Hong Kong, Hong Kong</b><br /><br />Gestern ist nicht so viel passiert - ein langes Geburtstagstelefonat mit Petra und ein Abschiedsabendessen mit Tony, dem Hongkong-Amerikaner. Es ist schon etwas seltsam, wenn man im fremden Land derjenige ist, der andere verabschiedet.<br><br>Mein Kurs "Einf&#xFC;hrung in die chinesische Denkweise" war wieder recht lustig. Buddha Mao trug wieder die gleichen Klamotten (langes graues Hemd, schwarze Hose) und l&#xE4;chelte in einer Tour. Aber er ist derma&#xDF;en angenehm, so dass ich ihm einfach nicht &#xFC;bel nehmen kann, dass sein Kurs bisher total schlaff ist.<br><br>Heute hatte ich wieder mal ein nicht so sch&#xF6;nes Erlebnis. Einige von Euch werden bereits wissen, dass ich mir in Asien Anz&#xFC;ge schneidern lassen wollte. Nun, in Hongkong ist man da auch ab ca. 300 Euro dabei, was wohl immer noch g&#xFC;nstiger als in Deutschland ist, aber so richtig nach Schn&#xE4;ppchen klingt das f&#xFC;r mich nicht.<br>Aber, wof&#xFC;r gibt es denn die gro&#xDF;e chinesische Stadt Shenzhen im Norden von Hong Kong? Man kommt mit den &#xF6;ffentlichen Verkehrsmitteln hin und muss eigentlich nur &#xFC;ber eine Br&#xFC;cke gehen, schon hat man ein riesiges Einkaufszentrum mit Schneidern und Technikkram und Massagem&#xF6;glichkeiten.<br>Allerdings ben&#xF6;tigt man f&#xFC;r die Einreise nach China ein Visum. Eigentlich kein Problem. Dachte ich. An der Grenze bekommt man nur ein 5-Tages-Visum f&#xFC;r die Stadt, wenn man der Besitzer eines HK-Ausweises ist. Den bekommen nur Studenten, die ein Jahr bleiben.<br>Bleibt nur ein richtiges Visum. Da ich f&#xFC;r die Anprobe wohl &#xF6;fter &#xFC;ber die Grenze m&#xFC;sste und auch so noch ein wenig in China reisen wollen w&#xFC;rde, ist eigentlich nur ein Mehrfach-Einreise-Visum sinnvoll. Ich machte mich deshalb auf den Weg in ein spezielles Reiseb&#xFC;ro. Kurz gefasst: Es war ern&#xFC;chternd. Die junge Dame l&#xE4;chelte viel und beendete ihre S&#xE4;tze oftmals nicht. Daf&#xFC;r stand gleich neben ihrem Platz ein Schild "Die Vergabe von Mehrfach-Einreise-Visa ist derzeit ausgesetzt". Diese Information ist allerdings weder auf der Seite der Einreisebeh&#xF6;rden noch auf der Seite des Reiseb&#xFC;ros zu finden. Warum auch.<br>Und, selbstverst&#xE4;ndlich wei&#xDF; man auch nicht, wie lange diese Situation anh&#xE4;lt. Ich kann zwar ein Einfachvisum beantragen. Aber selbst daf&#xFC;r muss eine Hotelbuchung und die Transportbuchung beim Antrag vorlegen - obwohl ich dort nur einkaufen m&#xF6;chte und am gleichen Tag wieder zur&#xFC;ck.<br>Vollkommen bescheuert. Und, wieder zur&#xFC;ck zum Schneidergedanke - ich w&#xFC;rde gut 3 Einfachvisa ben&#xF6;tigen - jedes Mal mit einer Woche Bearbeitungsdauer. Das ist somit absolut keine Option. <br>Da bleibt mir derzeit nur warten und regelm&#xE4;&#xDF;ig anrufen, ob sich die Situation ge&#xE4;ndert hat.<br>Wenn man so eine Geschichte erlebt, wei&#xDF; man die Reisefreiheit in Europa erst richtig zu sch&#xE4;tzen - einfach in den Flieger, das Auto und dorthin fahren, wo man m&#xF6;chte. Ohne gro&#xDF;es Trara.<br><br>Zum Abendessen war ich verabredet. Nach dem Essen in einem Einkaufszentrum - Ihr seht, eigentlich spielt sich so ziemlich alles in Einkaufszentren ab ;-) - verbrachte wir noch etwas Zeit in einem der wenigen Parks - und bildeten das Abendessen f&#xFC;r rasend schnelle M&#xFC;cken. Ich konnte zwar keine sehen. Aber die Resultate sind an den Armen und Beinen gut sichtbar.<br>Und dazu gleich noch Entwarnung: Malaria gibt es in Hong Kong und Dengue-Fieber kommt auch nur sehr selten vor. <br><br>Morgen ist bereits wieder der Wochenendspur angesagt.<br><br>Viele Gr&#xFC;&#xDF;e und schlaft gut,<br><br>Ren&#xE9; :)<br />
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</item><item>
    <title>Mein Name auf Chinesisch ... &#x2014; Hong Kong, Hong Kong</title>
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    <pubDate>Tue, 09 Sep 2008 06:12:16 -0400</pubDate>
    <description>Semester in Hong Kong</description>
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        <b>Hong Kong, Hong Kong</b><br /><br />Hi!<br><br>Neue Woche, neues Gl&#xFC;ck.<br><br>Heute stand wieder Mandarin auf dem Stundenplan. So langsam beginnen wir auch mit den Zeichen. Zum n&#xE4;chsten Mal muss ich die ersten 40 Zeichen erkennen k&#xF6;nnen - und teilweise auch schon schreiben. Da werden ein paar ruhige Stunden n&#xF6;tig sein.<br>Daf&#xFC;r klingen einige T&#xF6;ne nicht mehr so fremd.<br>Und wir bekamen unsere chinesischen Namen. Aus Ren&#xE9; Andreas Sch&#xFC;ler wurde Su Rui An ... ich bin mir nicht so sicher, ob sie mich verarschen wollte, denn das hat eigentlich gar keine &#xC4;hnlichkeit mit meinem Namen. F&#xFC;r den Unterricht mag der ja okay sein, aber au&#xDF;erhalb behalte ich den mal sch&#xF6;n f&#xFC;r mich.<br>Ich kann jetzt &#xFC;brigens schon so tolle S&#xE4;tze sagen wie "Das ist Roman. Roman ist (auch) Deutscher". Oder Franzose, Kolumbianer und Amerikaner. Wenn das nichts ist.<br><br>Mein Seminar war streckenweise &#xF6;de, da der Dozent das noch viel langweiligere Buch kurz zusammenfasste. Ich hatte am Tag zuvor versucht, einiges davon zu lesen. Bin aber vor Langeweile fast vom Stuhl gefallen. Ein Telefonbuch w&#xE4;re wie ein Krimi im Vergleich.<br>Daf&#xFC;r bin ich dem Thema f&#xFC;r meine Seminararbeit n&#xE4;her gekommen. Ich spiele mit dem Gedanken &#xFC;ber die Akzeptanz von Schwulen in Hong Kong im Vergleich zu Taiwan zu schreiben. W&#xE4;hrend es in dem einen Land (HK) zwar nicht verboten ist, ist in dem anderen der Status &#xE4;hnlich wie in Europa. Und beide L&#xE4;nder sind ja quasi China. Das k&#xF6;nnte ganz interessant sein - und &#xFC;ber irgendwas muss ich ja schreiben.<br><br>Der Abend war ausnahmsweise mal ruhig. Ich war ein wenig bummeln und schlug mir den Bauch mit zu vielen Westkeksen voll. <br><br>Wie immer liebe Gr&#xFC;&#xDF;e,<br><br>Ren&#xE9;<br />
    ]]></content:encoded>
</item><item>
    <title>Langes Wochenende - eine Zusammenfassung &#x2014; Hong Kong, Hong Kong</title>
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    <pubDate>Mon, 08 Sep 2008 08:30:50 -0400</pubDate>
    <description>Semester in Hong Kong</description>
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        <b>Hong Kong, Hong Kong</b><br /><br />Hi!<br><br>In den letzten Tagen war einfach zu viel los, so dass ich nicht zum Schreiben kam - daher hier die Zusammenfassung.<br><br>Freitag war Waschtag. Alles inkl. Bettw&#xE4;sche besuchte einmal die Waschstube. Insgesamt blockierte ich 3 Maschinen gleichzeitig und anschlie&#xDF;end zwei Trockner. Damit war die W&#xE4;sche dann bereits nach 1,5 Stunden wieder sauber und halbwegs gut gelegt im Schrank.<br>Eigentlich haben die Maschinen nur die "Kalt"-Stufe, wohl 30 Grad. Da man Wei&#xDF;w&#xE4;sche so nicht richtig sauber bekommt, habe ich den Schalter einfach eigenm&#xE4;chtig umgestellt. Die Waschladung dauerte trotzdem nur 30 Minuten (generell verd&#xE4;chtig kurz), ich wurde nicht daf&#xFC;r rausgeschmissen - und wei&#xDF; war wieder wei&#xDF;.<br><br>Den Nachmittag ging es ins Technikmuseum. Das war eigentlich recht lahm. Einzig die Ausstellung "Wesen der Tiefe" war gut gemacht. Die meisten Fische sahen aus wie eine Mischung aus Piranha und den toten Augen von London. Also sehr "knuddelig". <br>Generell war das Museum wohl eher f&#xFC;r Kinder gemacht, wie eine besseres FEZ.<br><br>Abendessen gab's diesmal in einem Brasilianischen Grillhaus. Das Original kenne ich ja bereits aus Brasilien. Die Hongkongesen gaben sich auch viel M&#xFC;he damit, es m&#xF6;glichst &#xE4;hnlich erscheinen zu lassen. So kamen auch hier Kellner an die Tische und priesen verschiedene Fleischsorten an. Bei der Qualit&#xE4;t w&#xE4;ren den meisten Brasilianern aber wohl die Tr&#xE4;nen gekommen. Daf&#xFC;r war das dazugeh&#xF6;rige Buffet gut und bunt gemischt - es gab sogar etwas mit Kartoffeln.<br>Eigenartig ist nur, wenn man bereits beim Nachtisch ist (Kuchen und Fr&#xFC;chte), und der Kellner trotzdem noch Schweinebauch anbietet ... ein Blick auf meinen Teller h&#xE4;tte ihm meine Antwort verraten.<br><br>Samstag war zuerst sehr arbeitsreich. Ich habe richtig viel geschafft. Das Gef&#xFC;hl danach kann ich immer gut leiden. Abends war ich mit einem schm&#xE4;chtigen K&#xFC;nstler zum Kino verabredet. Der Film, mit Keira Knightley, 2. Weltkrieg in Gro&#xDF;britannien, war nicht so ganz mein Fall. Seltsame Handlung, wenig Geschehen.<br>Daf&#xFC;r ging's danach das erste Mal schwul aus - und wat'ne Pleite das war. Es war eine Club-Bar, sprich gro&#xDF;er Tresen und kleine Tanzfl&#xE4;che. Die Musik war recht gut. Nur war es leider viel zu voll. Ca. 90 % der G&#xE4;ste waren eher junge Asiaten, der Rest zumeist &#xE4;ltere Westler ... das Altersgef&#xE4;lle wirkte auf mich wie eine Stricherbar. Obwohl es das gar nicht war.<br>Sehr lang hielt ich es dort aber nicht aus. Da die Bahnen nicht mehr fuhren und mir ein Minibus-Experiment in der Nacht und ohne anst&#xE4;ndige Sprachkenntnisse zu hei&#xDF; ist, nahm ich mir einfach ein Taxi.<br><br>Und Sonntag war dann ruhig. Ein B&#xFC;ro- und Unitag. Die Drucker sind nur zentral in der Bibliothek, so dass man eine kleine Runde drehen muss, wenn man etwas drucken m&#xF6;chte.<br>Abends wurde ich noch einmal von einem Freund besucht. <br>Zwischendrin dudelte die ganze Zeit meine Mandarin-CD, um mich ein wenig in die Sprache reinzuh&#xF6;ren.<br><br>Habt einen sch&#xF6;nen Wochenstart,<br><br>Rinne :)<br />
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